Das Gewicht des Autos: So kommt es zustande und diese Rolle spielt es während der Fahrt

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So leicht wie die Tin Lizzy sind unsere Autos schon lange nicht mehr. Trotz neuer Technologien sind die modernen PKWs sogar eher immer schwerer geworden. Warum das so ist, weshalb unsere Personenkraftwagen dringend wieder abspecken müssen, ist hier einfach verständlich zusammengetragen. Wussten Sie, dass es einen direkten Zusammenhang zwischen dem Gewicht Ihres Autos und der Umweltbelastung gibt?

Was bewirkt das Gewicht des Autos?

gewicht des autosUnter Tunern ist es eine der ersten Massnahmen, um ein Auto schneller zu machen.

Natürlich werden Sie nicht wirklich viel Erfolg dabeihaben, die Endgeschwindigkeit mit dem Gewicht zu beeinflussen, jedoch aber die Beschleunigung.

Sie erinnern sich noch an Ihren Physik Unterricht? Beschleunigung entspricht Kraft durch Masse.

Wenn Sie also mit gleichbleibender Kraft weniger Masse bewegen müssen, ist die Beschleunigung grösser.

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Beantworten Sie nur diese 4 Fragen:

Wie kommt das Gewicht des Autos zustande?

Früher gab es einen Motor, eine Karosserie und nur die notwendigsten Bedienelemente. Nicht einmal Scheiben oder ein Dach zierten die ersten Automodelle.

Heute kommt mit jedem einzelnen Bauteil Gewicht dazu.

Die Sicherheitsbauteile wiegen ebenfalls einiges: Das gilt vor allem für Airbags und Sensoren.

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  • Zu der einstigen Mechanik im Auto gesellen sich seit langem elektronische Teile und was wir nicht vergessen dürfen: Motorabdeckungen zur Zierde.

    Die Autos werden immer grösser und damit schwerer, weil sie sowohl sicherer sind als auch mehr transportieren können.

    Ein Fünftürer ist schwerer als ein Dreitürer – Sie verstehen, wo die Reise hingeht.

    Haben Sie selbst Einfluss auf das Gewicht des Autos?

    Auf jeden Fall können Sie die Zuladung bestimmen. Es ist nicht hilfreich, ständig einen voll gerumpelten Wagen durch die Gegend zu fahren.

    Das Aufräumen des Kofferraums lohnt sich. Genauso lohnt sich das Pannenspray statt eines Reservereifens mit sich zu führen – es ist sehr viel leichter.

    Mit der Wahl der Felgen haben Sie ausserdem Einfluss auf das Gesamtgewicht: Stahlfelgen sind schwerer als Alufelgen. Breite Reifen haben mehr Gewicht als schmalere, Sie entschieden, welche Breite reicht.

    Hängen Gewicht und CO2-Ausstoss zusammen?

    Schon 100 Kilogramm weniger Gewicht helfen, bis zu einem halben Liter Sprit auf 100 km einzusparen. Ein halber Liter ist entscheidend, wenn wir gemeinsam in die Zukunft schauen.

    Denn um den Klimawandel auch nur etwas einzugrenzen, zählt jede eingesparte Emission.

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    Die leichtesten Autos wiegen circa 600 Kilogramm, schwerer Geländewagen und Modelle der Oberklasse können weit über 2000 Kilogramm wiegen.

    Ein grosses Problem bei viel Gewicht ist der erhöhte Benzinverbrauch und damit verbundene CO2 Ausstoss.

    Aber bei zu leichten, kleinen Wagen bleibt die Sicherheit und der Fahrkomfort etwas auf der Strecke. Die Federung ist schlechter und weniger Karosseriemasse ist bei Unfällen schneller beschädigt.

    Fragen Sie sich trotzdem beim Kauf, ob Sie für den Stadtverkehr den grossen Wagen brauchen.

    Kann man das Auto leichter machen – welche neuen Technologien gibt es?

    Carbon wird im Rennsport schon seit vielen Jahren verwendet. Es handelt sich um Kohlefaser, die sehr leicht und besonders stabil ist.

    Leider ist Carbon in grossen Mengen noch immer zu teuer, um es als Stahlersatz zu verwenden.

    Denn Stahl ist noch immer der meist verbaute Werkstoff beim Fahrzeugbau.

    Allerdings gibt es über 100 verschiedene Zusammensetzungen. Sie unterschieden sich auch im Gewicht.

    Wenn Sie sich in der oberen Klasse der Sportwagen umsehen, werden Ihnen relativ leichte Karosserien begegnen. Bei immenser Beschleunigung zählt jedes Gramm.

    Deshalb verbauen die Hersteller im Innenraum leichtes Velourleder statt schwerer Stoffe. Carbon ziert das Cockpit und Sie finden selbst die Spiegel und Schalthebel aus unglaublich leichten Materialmixen.

    Materialmix ist wohl auch das Wort für die Zukunft: Die Forschung läuft auf Hochtouren, stabile, preiswerte und leichte neue Materialien für den Fahrzeugbau herzustellen. Das gilt nicht nur für die Karosserie, sondern auch für jedes einzelne Bauteil.

    Ein schweres Teil am Auto sind die Fensterscheiben und Lichterabdeckungen. Hier kommen ebenfalls neue Technologien zum Einsatz.

    Stellen Sie sich vor, Sie könnten 300 Kilo einsparen. Das entspräche dann bis zu 1,5 Litern Sprit Ersparnis auf 100 Kilometer.

    Das wiederum würde einen stark verminderten CO2 Ausstoss bewirken.

    Je leichter, desto besser?

    Die Motorisierung darf sogar kleiner sein, wenn das Gewicht sinkt.

    gewicht des autosDenn heute steht für die Masse längst nicht mehr schneller und grösser auf der Prioritätenliste an Platz eins, sondern Nachhaltigkeit und Effizienz.

    Sie kommen mit einer geringeren Motorisierung ebenfalls sehr gut von A nach B und belasten die Umwelt damit viel weniger.

    Obendrein müssen Sie nämlich für einen echten Vergleich die C02 Emissionen bei der Herstellung der Bauteile betrachten. Für einen kleineren Motor fällt da weniger an.

    Elektroautos punkten ausserdem mit niedrigem Gewicht. Denn während herkömmliche Autos weniger Brennstoff verbrauchen, wenn sie leichter sind, hält bei ihnen analog der Akku sehr viel länger. Sie erreichen eine grössere Reichweite.

    Die Entwicklung läuft entsprechend auch hier auf Hochtouren.

    Also auf den Punkt gebracht:

    Jedes Gramm, das nicht im Auto liegt, jede Sonderausstattung, auf die Sie verzichten und jeden Zentimeter, auf den Sie bei der Autowahl verzichten können, schonen unter dem Strich die Umwelt.

    Übrigens kommt der Fahrspass da keinesfalls zu kurz!

    Das haben sportliche Fahrer, Umweltschützer, Sparer und Tuner gemeinsam: Ein leichteres Auto hilft allen.