Fahrräder richtig transportieren – so kommt Ihr Zweirad überall mit hin

fahrräder richtig transportieren

Wenn Sie Ihr Fahrrad mit in den Urlaub nehmen möchten, dann haben Sie allzeit ein praktisches Fortbewegungsmittel unmittelbar am Urlaubsort. Doch wie transportieren Sie Fahrräder richtig?

fahrräder richtig transportierenWelche Möglichkeiten es zum Fahrradtransport gibt und was Sie sonst Wichtiges wissen sollten, erfahren Sie nachfolgend.

Hinten dran, innen rein oder doch oben drauf?

Das Fahrrad mit in den Urlaub zu nehmen erfreut sich grosser Beliebtheit. Die Möglichkeiten für den Transport sind vielfältig.

Allgemein haben Sie vier unterschiedliche Varianten zur Verfügung, wie Sie Ihr Fahrrad mit in den Urlaub nehmen können.

Welches System am besten geeignet ist, kann pauschal jedoch nicht gesagt werden.

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Beantworten Sie nur diese 4 Fragen:

Wobei die schonendste Möglichkeit des Transportes für Ihr Fahrrad mit Sicherheit die Fahrt im Autoinneren ist.

Allerdings müssen Sie hierzu schon ein grösseres Auto wie z.B. einen Van oder einen Kombi fahren. Die Mitnahme in einem normalen Pkw erfordert meist das Ausbauen der Fahrradräder.

Des Weiteren zeigt sich bei dieser Variante der Nachteil, dass die Möglichkeit von weiteren Zuladungen sehr beschränkt wird und auch die Zahl der Sitzplätze verringert sich aufgrund der Fahrradmitnahme im Innenraum.

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  • Der Klassiker – der Transport auf dem Autodach

    Zu den absoluten Klassikern für die Mitnahme von Fahrrädern in den Urlaub gehört der Transport auf dem Dach des Autos.

    Hier sind ganz klare Vorteile zu erkennen, wie z.B. dass der Kofferraum und auch das Heck weiterhin uneingeschränkt genutzt werden können.

    Oft kann so ein Dachträger sogar mit einer Box kombiniert werden.

    Allerdings hat diese klassische Variante auch einige Nachteile.

    Beispielsweise der hohe Luftwiderstand, der entscheidend zu einem höheren Spritverbrauch beiträgt. Auch die doch äusserst unkomfortable Höhe für die Montage der Räder.

    Haben Sie z.B. ein E-Bike, dann können Sie sich sicherlich vorstellen, dass die Montage von 25 Kilogramm auf das Autodach nicht ganz so angenehm ist.

    Zudem kann es zu Kratzern an Ihrem Autolack kommen.

    Die Preise hingegen sind allerdings sehr moderat, so beginnen diese schon bei etwa 200 Franken für ein Dachsystem.fahrräder richtig transportieren

    Der Heckträger

    Bei einem Heckträger wird das Fahrrad, wie der Name es schon verrät, an der Heckklappe des Autos montiert.

    Allerdings bedarf es hierzu einer speziellen Zulassung. Sprich, das Fahrzeug muss für diese Art von Transport zugelassen sein.

    Haben Sie z.B. einen Kombi, dessen Heckklappe aus Vollglas besteht, dürfen Sie diese Art der Mitnahmemöglichkeit nicht anwenden.

    Ein weiterer Minuspunkt bei diesem System ist die verminderte Sicht nach hinten hinaus. Sie dürfen dann auch nicht mehr Ihren Heckscheibenwischer betätigen.

    Inzwischen gibt es jedoch auch Konstruktionen, wo das Rad nicht mehr quer zum Pkw hin montiert wird, sondern längs befestigt werden kann. So wird Ihr Auto dann nicht mehr künstlich verbreitert.

    Der Transport über die Anhängerkupplung

    Bei vielen hat sich der Transport über die Anhängerkupplung als Favorit gezeigt.

    Diese Transportmöglichkeit ist zwar etwas teurer als die anderen Varianten, dafür verfügt sie aber für viele Vorteile.

    Allein aufgrund der geringen Höhe ist die Beladung äusserst einfach. Es gibt sogar Modelle, die über eine sogenannte Auffahrschiene verfügen, was sich gerade bei den schweren E-Bikes bezahlt macht.

    Sollte der Kupplungsträger eine Abklappvorrichtung haben, dann ist es Ihnen zudem möglich, Ihre Heckklappe weiterhin wie gewohnt zu nutzen.

    Des Weiteren zeigt sich hier der Vorteil, dass das Fahrrad von Ihnen nicht über Kopf auf Ihr Autodach gehoben werden muss.

    Die Einpunktbefestigung sorgt ausserdem dafür, dass der Vorgang schnell und leicht von der Hand geht.

    Da sich die Fahrräder so im Windschatten des Pkws befinden, entstehen bei voller Fahrt wesentlich weniger Geräusche. Der Verbrauch von Kraftstoff ist ausserdem geringer als beim Transport auf dem Autodach.

    Lediglich preislich gesehen gibt es einen Wermutstropfen, denn für gute Kupplungsträger müssen Sie schon mit etwa 350 bis 500 Franken rechnen.

    Weitergehend benötigen Sie auch noch ein Zusatzkennzeichen, was dann noch einmal kosten wird.

    Beachten Sie auch, dass wenn Sie keine Anhängerkupplung haben, dafür auch noch Kosten anfallen.

    Wenn Sie ein E-Bike in den Urlaub mitnehmen möchten

    Bei E-Bikes verhält sich alles insgesamt etwas anders als bei normalen Fahrrädern.

    Für E-Bikes sind beinahe sämtliche Radträgersysteme geeignet. Sie sollten aber bei Ihrem ausgewählten Modell unbedingt auf die zulässige Traglast achten.

    Oftmals liegt diese bei rund 70 Kilogramm. Ein E-Bike hat im Durchschnitt ein Gewicht zwischen 25 und 30 Kilogramm.

    Das bedeutet, dass Sie bei der Mitnahme von zwei E-Bikes schon fast an der Grenze sind. E-Bikes auf dem Autodach mit in den Urlaub zu nehmen, sollten Sie vermeiden, denn auch hier gibt es eine festgelegte Dachlast, die nicht überschritten werden darf.

    Worauf Sie zusätzlich achten sollten

    Transportieren Sie Ihre Fahrräder ausserhalb von Ihrem Pkw, dann sollten Sie nicht fest installierte Bestandteile abnehmen. Dazu gehören zum Beispiel Fahrradtaschen.

    fahrräder richtig transportierenHat Ihr Rad einen Ledersattel, dann empfiehlt sich auch hier die Demontage, denn Nässe kann dem Sattel massive Schäden zufügen.

    Damit nach der Abnahme des Sattels aber kein Wasser in das Innere Ihres Fahrrads gelangen kann, müssen Sie das offene Rahmenrohr mit etwas anderem verschliessen.

    Bei Ihrem E-Bike müssen Sie die Batterie ausbauen. Mit einer speziellen Hülle aus Neopren können Sie die offenen Kontakte vor den Wettereinflüssen schützen.

    Allgemein sollten Sie vor dem Kauf Ihres Trägersystems erst einmal ausprobieren.

    Je nach Modell und System gibt es viele Unterschiede.

    Dachträger sind meist immer schwerer zu montieren und zu beladen als Heckträger.


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