Worauf Sie unbedingt beim Motorradkauf achten sollten

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Wer schon einmal mit dem Gedanken an einen Motorradkauf gespielt hat, der weiß vielleicht, dass dies kein ganz einfaches Unterfangen ist.

Mit dem Motorrad durch die Alpen zu brausen und die unendliche Weite der Strasse zu geniessen, davon träumen viele. Doch bevor sich dieser Traum erfüllen kann muss noch das passende motorradkaufGefährt her. Wie auch beim Autokauf müssen dabei ein paar grundlegende Punkte beachtet werden, um auch garantiert das richtige Motorrad zu erwerben. Denn nur wenn Fahrer und Motorrad gut zueinanderpassen, sind absoluter Fahrspass und lange Freude garantiert.

Doch worauf genau sollten Sie beim Motorradkauf achten? Wir verraten es Ihnen.

Welches Motorrad passt zu Ihnen?

Vor dem Motorradkauf steht die Frage, welches Motorrad denn nun eigentlich das Richtige für Sie ist.

Um diese Frage zu beantworten, sollten Sie sich zunächst Gedanken darüber machen, welcher Fahrtyp Sie sind und welche Ansprüche Sie an Ihr zukünftiges Gefährt haben.

Sind Sie eher der sportliche Fahrer, gehen Sie es eher gemütlich an oder benötigen Sie Ihr Zweirad, um flexibel in der Stadt unterwegs zu sein?

Nur wenn Sie sich darüber im Klaren sind, können Sie auch eine gut durchdachte Kaufentscheidung treffen.

Auch die eigene Körpergrösse ist wichtig. Nur auf einem Motorrad, das nicht zu gross oder zu klein ist, werden Sie möglichst sicher und unfallfrei unterwegs sein.

Sie müssen mit beiden Beinen problemlos den Boden erreichen. Auch die Lenkerenden müssen für Sie auch bei vollem Einschlag noch zu greifen sein. Die für Sie richtige Grösse und Proportion kann letztendlich nur beim Probesitzen oder einer Probefahrt bestimmt werden.

Lassen Sie sich beim Motorradkauf auch nicht von Trends beeinflussen. Sie müssen mit Ihrer Wahl zufrieden sein, um die zukünftigen Ausfahrten auch wirklich ungetrübt geniessen zu können.

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  • Welche Motorradtypen gibt es?

    Grundsätzlich kann man zwischen 6 Motorradtypen unterscheiden, wobei die Abgrenzungen heutzutage immer mehr verschwimmen und auch immer wieder neue Entwicklungen auf den Markt kommen.

    • Motorroller/ Scooter: Diese kleinen, wendigen Zweiräder sind optimal um kurze Strecken zurückzulegen. Vor allem in der Stadt erfreuen sie sich dank ihrer Flexibilität und kompakten Abmessung grosser Beliebtheit. Der Benzinverbrauch ist gering und ein Parkplatz ist damit auch immer leicht zu finden.
    • Chopper: Dabei handelt es sich um einen Motorradklassiker. Wer wie Peter Fonda in „Easyrider“ die Strasse befahren möchte, der sollte sich für eines dieser Modelle entscheiden. Doch Sie sollten sich darüber im Klaren sein, dass diese Maschinen für eine sportliche Fahrweise nur sehr eingeschränkt tauglich sind. „Entschleunigen und Geniessen“ lautet beim Chopper die motorradkaufDevise! Da für viele die Bezeichnung Chopper nur bei Fahrzeugen der Marke Harley Davidson zulässig ist, hat sich bei anderen Produzenten auch der Begriff „Cruiser“ eingebürgert.
    • Allrounder: Sie sind, wie der Name schon verrät, im Alltag vielseitig einsetzbare Motorräder. Sie sind dank ihrer leichten Bedienbarkeit und den Sicherheits-Features das optimale Gefährt für Fahranfänger.
    • Superbikes: Dabei handelt es sich um hochpräzise Rennmaschinen, die ordentlich Kraft unterm Sattel haben. Spitzengeschwindigkeiten von bis zu 300 km/h sind keine Seltenheit, was diese Motorräder nur für wirkliche Könner interessant macht.
    • Enduro: Wenn Sie gerne im Gelände unterwegs sind, dann kommen Sie an einer Enduro kaum vorbei. Dieser Motorradtyp hat kein Problem mit Schotterpisten und Wegen abseits der Strasse.
    • Trikes/ Quadster: Diese Sonderformen verfügen über drei beziehungsweise vier Räder und werden meistens für Fahrten im unwegsamen Gelände eingesetzt.

    Neu oder gebraucht?

    Wenn Sie sich für ein passendes Motorrad entschieden haben, ist die nächste Überlegung, ob sich ein Neukauf lohnt. Oder ist es doch sinnvoller, sich ein gutes gebrauchtes Motorrad zuzulegen?

    Für viele steht beim Motorradkauf fest, dass es sich unbedingt um ein fabrikneues Modell handeln muss. Doch der Kauf eines gebrauchten Zweirades muss nicht von vornherein ausgeschlossen werden.

    Finanziell kann die Entscheidung für ein Modell aus zweiter Hand durchaus Sinn machen. Denn gerade in den ersten beiden Jahren beträgt der Wertverlust bei Motorrädern unglaubliche 30 %.

    Das ist nicht zu verachten, wenn Sie bedenken, dass dank moderner Technik Motorräder eine weitaus längere Lebensdauer haben als noch vor einigen Jahren.

    Natürlich ist der grosse Nachtteil beim Gebrauchtkauf die fehlende Garantie. Bei Defekten, die nach dem Kauf auftreten, müssen Sie die Reparatur aus der eigenen Tasche bezahlen.

    Es ist daher ratsam, zur Besichtigung des Motorrads jemanden mitzunehmen, der über Fachkenntnis verfügt und den Zustand des Fahrzeugs objektiv einschätzen kann.

    Schleifspuren oder andere Anzeichen für einen Unfall lassen sich leicht erkennen. Ebenso sollte das Motorrad auf Rostbefall oder Flüssigkeitsaustritt überprüft werden.

    motorradkaufBei der Überprüfung der Elektronik, des Motors oder des Fahrgestells wird es da schon schwieriger.

    Sie sollten ausserdem beim Motorradkauf immer auf eine Probefahrt bestehen. Überprüfen Sie dabei Startverhalten, Standgas, Kupplung und die Bremsen. Vibriert der Motor stark oder ist ein Rasseln zu hören, können dies Anzeichen für einen Defekt sein.

    Sicherer ist natürlich der Kauf eines neuen Motorrades direkt beim lizenzierten Händler. Denn dieser muss im Garantiefall für etwaige Schäden und Mängel haften.

    Letztendlich ist es ganz gleich, ob Sie sich für ein nagelneues oder ein gebrauchtes Motorrad entscheiden.

    Auch ob es eine sportliche Enduro oder ein gemütlicher Cruiser wird, bestimmen Ihre persönlichen Vorlieben.

    Wenn Sie jedoch die hier aufgezählten Punkte beim Motorradkauf berücksichtigen, steht einem ungetrübten Fahrspass nichts mehr im Weg.


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