Die teuersten Motorräder der Welt

Dänemark - wenn auch nicht eines der teuersten Motorräder der Welt.

Inzwischen kosten die teuersten Motorräder Millionen. Offenbar zahlen die Käufer für Liebhaberstücke mit einer speziellen Geschichte praktisch jede Summe und die Luft nach oben scheint auch bei Motorrädern grenzenlos zu sein. Dabei sind die wertvollen Stücke oftmals überhaupt nicht strassentauglich, sondern sind nur zum Anschauen da. Ihre Optik ist zweifelsfrei faszinierend… Erfahren Sie im folgenden Artikel mehr.

Kleine Werkstätten stellen exklusive Bikes her

Während bei den Luxussportwagen bekannte Hersteller hinter den teuersten Modellen stecken, so sind es bei den Motorrädern eher kleine Betriebe, die solche exklusiven Hingucker herstellen.

Dieses Bike gehört zwar nicht zu den teuersten Motorrädern der Welt, stammt aber auch aus einer kleinen custom-bike Schmiede.

Dieses Bike gehört zwar nicht zu den teuersten Motorrädern der Welt, stammt aber auch aus einer kleinen custom-bike Schmiede.

Diese Motorradschmieden sind eigentlich nur dem Fachpublikum bekannt.

Beispielsweise Ecosse. Dieser Hersteller baute das Ecosse Titanium Series FE Ti XX für 300.000 Euro, was es damals zum teuersten Motorrad weltweit machte.Über Ecosse lesen Sie weiter unten mehr.

Etwas später ist allerdings die Yamaha Roadster BMS Chopper auf den Markt gekommen und dieses mit Gold überzogene Bike ist für 500.000 Dollar zu haben. Bisher wurde nur eines dieser traumhaften Exemplare hergestellt, das allerdings kaum strassentauglich erscheint.

Allerdings sind ihre technischen Werte auf dem Papier mehr als nur beeindruckend. Ein anderes Custom Bike verfügt über einen 10 Zylinder V-Motor und kommt auf rund 500 PS, wodurch es eine maximale Geschwindigkeit von beinahe 500 km/h erreichen könnte.

Jedoch sind solche Geschwindigkeiten auf einem Motorrad kaum mehr zu fahren und dieses Bike hat keine Zulassung für den Strassenverkehr erhalten.

Oldtimer Bikes erzielen Rekordsummen

Auf einer Auktion ging im Jahr 2011 eine AJS E95 ‚Porcupine‘ an einen Sammler, die aus dem Jahre 1954 stammt. Von diesem seltenen Motorrad wurden überhaupt nur vier Exemplare vom britischen Hersteller gebaut. Der Verkäufer war nach der Auktion um 675.000 Dollar reicher.

Noch kostspieliger ist das Bike ‚Goldfinger‘ des dänischen Herstellers Lauge Jensen, der es für eine knappe Million verkaufte. Der Däne vergoldete sein Traumbike und verzierte es zusätzlich mit unzähligen Diamanten.

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  • Auf die Liste ‚Die teuersten Motorräder‘ gehört auch eine Harley-Davidson. Die bunt lackierte Cosmic des Herstellers wird auf einen Wert von 1 Million Dollar geschätzt.

    Zu den teuersten Motorrädern der Welt gehören auch museumsreife Bikes.

    Zu den teuersten Motorrädern der Welt gehören auch museumsreife Bikes.

    Dieses Bike ist aufgrund der einzigartigen Lackierung durch den US-Artist Jack Armstrong so teuer geworden. Für berühmte Klassiker müssen die Bikerfans tief in die Tasche greifen und oft genug erzielen besondere Motorräder Rekordsummen wie ein Bike, das im Kultfim ‚Easy Rider‘ zu sehen war.

    Für 1,24 Millionen Euro ging die legendäre Harley-Davidson an einen neuen Besitzer, die von Peter Fonda als Captain America gefahren wurde. Diese Maschine erzielte den damals höchsten Preis auf einer Auktion für Motorräder und das, obwohl die Echtheit des Bikes nicht einmal gewährleistet war.

    Kleine Schmiede aus Denver baut das teuerste Bike

    Ecosse ist ein kleiner Custom Bike Betrieb in Denver, der aber unter anderem auch die teuersten Motorräder der Welt baut. Die Ecosse ES 1 ging für 3,3 Millionen Euro an den neuen Besitzer.

    Die ES 1 hat einen leistungsstarken 200 PS Motor und erreicht beinahe 400 km/h. Um diese Geschwindigkeiten zu ermöglichen, war es nötig, Formel-1-Technik in dem Bike zu verbauen. Als Experte für diese Technik war der Ingenieur Dick Glover des Formel-1-Rennstalls McLaren an der Entwicklung des Bikes beteiligt.

    Es wurden aber nur eine Handvoll Modelle des ES 1 von Ecosse gebaut. Der Markt für solche Luxus Bikes und für Einzelstücke liegt vorrangig in den Händen der von kleinen Custom-Bike Schmieden, die diese Stücke teilweise von Hand herstellen und für ihre Liebe zu den Details bekannt sind.

    Dänemark - wenn auch nicht eines der teuersten Motorräder der Welt.

    Eines der Modelle von Jensen Lauge aus Dänemark – wenn auch nicht eines der teuersten Motorräder der Welt.

    Ebenfalls für seine ausgefallenen Kreationen in der Kategorie der Custom Bikes ist der Däne Lauge Jensen in der Szene bekannt. Den Dänen finden Sie im Netz auf Facebook.

    Sein wohl berühmtestes Bike ist die ‚Goldfinger‘, ein Chopper, der immerhin für 780.000 Euro den Besitzer wechselte. Dieser Chopper macht seinem Namen alle Ehre, da viele der Einzelteile vergoldet sind und zusätzlich ist das edle Stück auch mit 250 Diamanten besetzt worden.

    Ob dieser Chopper jemals eine Strasse sehen wird, ist zweifelhaft. Allerdings werden einige dieser extra teuren Motorräder sowieso nicht für das Fahren auf der Strasse angefertigt.

    Reif für das Museum

    Der bekannte US-Künstler Jack Armstrong erschuf seine eigene Bike Kreation, die er ‚Cosmic Extentialism‘ nannte. Er nahm sich dafür eine Harley Davidson und verpasste ihr eine knallbunte Bemalung, die sie einzigartig auf der Welt macht.

    Die Cosmic Starship Harley Davidson kostete ihren neuen Eigentümer die stolze Summe von 920.000 Euro.

    Ein faszinierender Aussenseiter in der Kategorie ‚Die teuersten Motorräder‘ ist das Dodge Tomahawk V10 Superbike, welches vom US Autobauer Dodge stammt.

    Eigentlich ist der Hersteller für seinen Sportwagen Dodge Viper bekannt und zuvor hatte die Chrysler-Tochter auch noch keine Motorräder gebaut. Doch auf der Detroiter Motorshow erregten sie im Jahr 2003 mit einer aufsehenerregenden Studie die Aufmerksamkeit aller Custom Bike Fans.

    Es war ein Zweispurfahrzeug, das an ein Motorrad erinnerte und trotzdem sowohl vorne wie hinten jeweils zwei Räder hatte. Der Antrieb sollte aus einem V10 Zylinder kommen, der eine Leistung von 506 PS haben sollte.

    Mit diesem Motorrad sollte der Fahrer fast 500 km/h erreichen können. Dadurch konnte die Dodge Tomahawk aber nicht für den Strassenverkehr zugelassen werden.

    Trotzdem verlangten mehrere Käufer nach einem solchen Bike und Dodge fertige eine kleine Serie dieser Bikes an, die 550. 000 Dollar pro Stück kosteten.

    Fazit

    Es ist erstaunlich, welche Summen für Motorräder gezahlt werden, die eigentlich nicht auf der Strasse gefahren werden können. Aber nachdem schon für Autos schwindelerregende Summen gezahlt werden, war es nur eine Frage der Zeit, wann das auch auf den früheren Underdog Motorrad zutreffen würde.

    Die teuersten Motorräder der Welt kosten inzwischen mehrere Millionen und ganz offensichtlich gibt es Käufer für derart ausgefallene Bikes. Sie scheinen noch nicht einmal selten zu sein.

    Ob diese Preise gerechtfertigt sind, muss der Käufer selbst beurteilen, denn es sind seine finanziellen Entscheidungen. Aber herrlich anzuschauen sind die Prachtexemplare schon und ein Bike-Liebhaber kann sicher verstehen, warum der eine oder andere Käufer für diese Custom Bikes so tief in die Tasche greift.

    Ob ein Motorrad wirklich 500 PS Leistung braucht, ist noch eine ganz andere Frage. Denn 500 km/h auf einem Motorrad zu fahren, ist etwas anderes als dabei in einem Sportwagen zu sitzen…


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