Motorradbatterie ausbauen und überwintern – so geht´s

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Naturgemäss möchte natürlich jeder Biker, dass die Zubehörteile der eigenen Maschine so lange wie nur möglich überleben. Durch regelmässige Wartung und eine entsprechende Pflege können motorradbatterie überwinternSie einiges dazu beisteuern, dass die Langlebigkeit erhöht wird. So sollten Sie z.B. die Motorradbatterie während der Wintermonate ausbauen, insofern Sie keinen rundum geschützten Unterstellplatz für Ihr Motorrad haben. Wie Sie Ihre Motorradbatterie richtig ausbauen und überwintern, erfahren Sie hier.

Wenn das Bike eingemottet werden soll

Für eine Vielzahl aller Motorradfahrer endet die Saison spätestens dann, wenn das nasskalte Wetter sich manifestiert hat.

In der Regel ist keine Motorradsaison vom Monat Oktober bis hin zu den Frühlingsmonaten März und April. Während dieser Monate sind sowohl Sie als Fahrer als auch Ihr Bike inaktiv.

Experten raten jedem Motorradfahrer, das Bike entsprechend über die kalte Jahreszeit hinweg einzumotten.

Dazu gehört, die Motorradbatterie auszubauen. Im Zuge dieser Arbeit empfiehlt es sich, die Batterie noch einmal aufzuladen.

Dann können Sie Ihre ausgebaute Motorradbatterie an eine kühle Stelle, ca. zehn Grad Celsius, bringen.

Motorradbatterie ausbauen – so funktioniert es

Im ersten Schritt müssen Sie selbstverständlich alle Teile der Verkleidung abbauen. Das sind natürlich die Teile, die Ihre Motorradbatterie abdecken.

Die demontierten Verkleidungselemente sollten Sie am besten so weit wie möglich von Ihrem Schrauberplatz entfernen.

Denn im Eifer des Gefechts, kann es ganz schnell passieren, dass Sie ein Teil beschädigen, indem Sie z.B. drauf treten, etc. Optimal lagern Sie die Elemente in der Zwischenzeit in einem Nebenraum.

Wenn Sie dann damit beginnen, die Motorradbatterie auszubauen, müssen Sie unbedingt darauf achten, dass der Lack keinen Schaden nimmt, beispielsweise durch Abschrammen oder Kratzer.

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    • Entfernen Sie die Motorradbatterie von dem Haltegurt oder lösen Sie die Halteschrauben.
    • Im nächsten Schritt müssen die Batteriepole von den zwei Kabeln gelöst werden.
    • Wenn Sie mit dem Abklemmen anfangen, dann bitte immer zuerst den schwarzen Kopf innerhalb des Minuspols abklemmen und dann erst das rote Kabel an dem Pluspol.
    • So können Sie verhindern, dass es zu einem etwaigen Kurzschluss in der Elektrik kommen kann, und/oder die Motorradbatterie beschädigt wird.
    • Mit den demontierten Teilen können Sie entweder so verfahren, dass Sie diese wieder zurückmontieren. Wenn Sie über ausreichend Platz verfügen, können Sie diese auch bis zum Anbruch des Frühlings, entsprechend einmotten.

    Wenn Sie dann in der neuen Saison Ihr Bike wieder fit machen wollen, sollten Sie auch beim Einbau der Motorradbatterie unbedingt darauf achten, dass Sie den Minuspol zum Schluss anklemmen.

    Es ist unbedingt zu empfehlen, dass die Pole der Batterie vollkommen frei von Fett sind und auch sonst entsprechend sauber sind.

    Erst nach der Montage können Sie wieder mit einem Polfett eine Schutzschicht auftragen.

    Sollten Sie Ihre Motorradbatterie aufladen, wenn diese eingebaut ist, dann dürfen Sie keinesfalls die Zündung einschalten, denn so kann an Ihren Motorsteuergeräten ein Defekt entstehen.

    Das Motorrad überwintern geschützt vor der Witterung

    Sie können Ihr Bike natürlich auch im Winter vor den Witterungen draussen geschützt unterbringen, z.B. in einer Garage mit einer Mindesttemperatur von zehn Grad Celsius.

    In diesem Fall wäre es durchaus möglich, dass Sie die Motorradbatterie an ihrem Ort belassen. Es darf jedoch dann kein Dauerverbraucher angeschlossen sein, wie beispielsweise eine Warnanlage.

    Ist ein derartiges Gerät nicht zur Abschaltung vorgesehen, dann müssen Sie mindestens die Kabel der Motorradbatterie abklemmen. motorradbatterie überwintern

    Allerdings bedeutet der Verbleib im Motorrad nicht, dass die Batterie nicht auch entsprechend gewartet werden muss und in der Regel bedeutet so eine Wartung einen grösseren Aufwand als wenn Sie die Motorradbatterie einfach ausbauen.

    Den Säurestand kontrollieren

    Bei einer herkömmlichen Motorradbatterie sollten Sie unbedingt auch den Stand der Säure in Augenschein nehmen.

    Wenn Ihrer Batterie an Flüssigkeit fehlt, müssen Sie diesen Umstand korrigieren und mittels destilliertem Wassers den Flüssigkeitsstand wieder auffüllen.

    Aber Achtung!

    Hier kontrollieren Sie den Stand erst, nach dem Sie den Ladevorgang der Batterie abgeschlossen haben.

    Während eines Ladevorgangs nimmt die Säure nämlich an Volumen zu, was den Pegel natürlich automatisch ansteigen lässt. Zudem muss Ihre Motorradbatterie stets komplett aufgeladen sein bzw. werden.

    Fahren Sie für mindestens drei Monate Ihr Bike nicht, müssen Sie in der Zwischenzeit mindestens einmal einen Ladevorgang vornehmen, damit die Kapazität der Motorradbatterie wieder 100 Prozent aufweist.

    Natürlich ist dies auch nötig, wenn Sie die Standzeit Ihres Motorrads beenden. Optimal ist es dabei, wenn Sie das Laden der Batterie in einem Raum vornehmen, der eine Temperatur von etwa 20 Grad Celsius hat. Jedoch selbstverständlich nicht Ihre Schlaf- oder Wohnzimmer.

    Alternativ können Sie Ihre Batterie auch über die gesamte Standzeit hinweg dauerhaft an einem speziellen Ladegerät für Motorradbatterien anschliessen.

    Tiefentladung und dadurch entstehende Schäden können Sie so auf jeden Fall verhindern. Nutzen Sie jedoch keine Baumarkt- oder Autoladegerät mit viel Ampere, denn Ihre Motorradbatterie ist vergleichsweise klein und kann mit einem solchen Ladegerät geschädigt oder sogar ganz zerstört werden.

    Nutzen Sie ein sogenanntes Automatik-Ladegerät, das über eine Regelelektronik verfügt. Diese passt sich automatisch dem aktuellen Ladestand und der Batteriegröße an.

    In neuen Motorrädern werden vermehrt Microvlies- und Gel-Batterien verbaut. Ein entsprechend intelligentes Ladegerät wie gerade genannt können Sie dann schon sehr günstig im Handel erwerben.

    Den aktuellen Stand der Batterieflüssigkeit können Sie schliesslich nicht mittels einer Sichtkontrolle in Erfahrung bringen.

    Welche Geräte sind hilfreich?

    Des Weiteren gibt es etwas teuere automatische Geräte, die mit einer integrierten Ent- und Belade-Funktion ausgestattet sind.

    motorradbatterie überwinternDiese Art von Gerät simuliert Ihren täglichen Fahrbetrieb. Wenn die höchste Ladespannung erzielt ist, entlädt sich die Motorradbatterie wieder.

    Da die Zellen so immer formiert werden, wird Ihre Motorradbatterie geschützt und auch die Lebensdauer verlängert sich so. Eine derartige Investition ist ausserdem auch für Fahrer lohnenswert, die auch innerhalb der Saison nicht so oft zum Fahren Ihrer Maschine kommen.

    Dabei gilt: Lassen Sie den Motor nie im Leerlauf laufen!

    Diese Annahme ist weit verbreitet, oft empfohlen und trotzdem falsch.Viele Biker setzen darauf, während der Standzeit immer mal wieder das Bike im Leerlauf laufen zu lassen.

    Doch Experten sehen dies inzwischen als einen grossen Fehler an, wenn das Bike in der Winterpause ist und die Batterie nicht gepflegt wird.

    Es hilft nämlich weder bei dem Aufladen der Batterien noch ist es für den Rest des Motorrads gut.

    Fazit

    Die Motorradbatterie während der Wintermonate auszubauen, obliegt nicht nur Ihnen, sondern hängt auch von Fakten wie dem Standort der Lagerung ab.

    Sollten Sie Ihr Bike nicht in einer entsprechend wärmeren Umgebung unterstellen können, dann ist ein Ausbau der Batterie immer ratsam.