10 Gründe gegen das Quad: Warum Quad schlicht unnütz sind!

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Quads haben sich zur Seuche entwickelt.

Auf allen Off-Road-Pisten und Parcours machen sich diese klobigen Gefährte breit. Und am Wochenende schleichen die Bauernferraris über Pässe und durch Serpentinen, dass jedem quadMotorradfahrer der Spass bei der Ausfahrt vergeht.

Warum Quads in der Tat unnütze sind, erfahren Sie hier.

1. Die Geschichte des Quad

Es war die Bundeswehr beim Nachbarn Deutschland, die zuerst Ende der 1960er Jahren so ein geländegängiges Vehikel bei der Rüstungsindustrie in Auftrag gegeben hat.

Das Militärgefährt hatte sechs Räder, konnte acht Mann transportieren und wurde nach zahllosen Überschlägen in den unehrenhaften Abschied geschickt.

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Dann war lange Ruhe und die Menschheit lebte gut ohne diese Strassenplage.

Das heutige Quad oder ATV entstand eigentlich aus dem Schneemobil, an das irgendein Bastler aus den USA, vermutlich mit reichlich Whiskey im Blut, Räder anschraubte.

Dabei ist die Fahrwerkskonstruktion weder für die Strasse noch für das Gelände ausgelegt – sondern für Schnee und Eis.

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  • Und mal ehrlich: Ein Quad sieht aus wie Rasenmäher, dem das Schneidwerk abhanden gekommen ist.

    2. Das Fahrverhalten eines Quad ist haarsträubend

    Driften sollte das Gefährt können, weshalb der Kippwinkel beim Schneemobil eine untergeordnete Rolle gespielt hat.

    Was rutscht und schlingert, quer durch Kurven gleitet, das kann kaum kippen.

    Trotzdem haben die Bauer von Quads an der ursprünglichen Konstruktion wider besseren Wissens festgehalten.

    3. Quads sind unfallträchtig

    Das Ende vom Lied ist in den Unfallstatistiken nachzulesen.

    Bereits beim Anfahren kann es passieren, dass sich das Heck liftet und es zum Überschlag kommt.

    Wurde die Spurbreite aus genau diesem Grund etwas angepasst, erleben Sie als Fahrer eine böse Überraschung, wollen Sie bei nasser oder schmieriger Fahrbahn abbiegen. Mit der Spurverbreiterung verliert das viel zu kurze Gerät einen Teil seiner eh behäbigen Wendigkeit.

    Resultat: Obwohl Sie lenken, steuert das Quad wie an der Schnur gezogen geradeaus.

    Mit Glück nur gegen eine Hauswand. Mit Pech kann dies aber auch der Gegenverkehr sein, mit ganz viel Pech in Gestalt eines Sattelschleppers.quad

    4. Salto mit doppelter Schraube ist mit einem Quad jederzeit möglich

    Eigentlich, so die Hersteller, wurde das Quad für den Spass und die Arbeit im Gelände ausgelegt. Wirklich?

    Wer Off-Road in die Verlegenheit kommt, in einer Kurve bremsen zu müssen, der erfährt schnell, wie geländetauglich ein Quad tatsächlich ist.

    Werden Abarten vom Quad als ATV, als All Terrain Vehicle bezeichnet, ist dies eine griffige, einprägsame Bezeichnung. Doch ein Name macht aus dem untauglichen Gerät keine Bergziege und erst recht keinen Steinbock.

    Leichtgewichte Fahrer verschieben den Schwerpunkt des Fahrzeuges nur etwas nach oben. Hat der Lenker ein paar Kilo mehr mitgebracht, oder zwei Personen sitzen auf dem Gefährt, verschiebt sich der Schwerpunkt bedenklich.

    Grund ist: Das Teil ist zu kurz und zu schmal. Wer im Kurveneingang mit einem Quad oder ATV bremsen muss, kann erleben wie sich Piloten fühlen.

    Und zwar genau die Piloten, die mit dem Schleudersitz ihre Maschine verlassen müssen.

    Das Quad hebt ab. Erst hinten. Dann bohrt sich die Nase in den Grund, was dem Gerät einen Angelpunkt beschert.

    Der anschliessende Salto ist unvermeidlich.

    Durch die Zentrifugalkraft nach Aussen wird zugleich eine spiralförmige Drehung eingeleitet. Salto mit Schraube – beim Eislaufen gibt es für diese Nummer die Höchstnote.

    5. Quads sind Dreckschleudern

    Zugegeben, auch ein Geländemotorrad, eine Enduro schmeisst im Gelände reichlich Erdreich auf die Verfolger. Aber nicht so wie ein einzelnes Quad.

    Es ist nahezu unmöglich im fairen Zweikampf ein ATV bei einem OFF-Road-Rennen zu überholen.

    Die klobigen Reifen mit ihren riesigen Stollen betätigen sich in der Manier einer Schneefräse. Die Menge Dreck, die hinter nur einem Quad durch die Luft fliegt, schaffen ein Dutzend Enduros nicht gemeinsam.

    Insofern ist das Quad ein unsportliches, unfaires Gerät für das eigentlich alle Wettbewerbe ausgesetzt gehören.

    6. Eine Belästigung auf der Strasse – das Quad

    Regnet es, ist es kein Vergnügen hinter einem Quad festzusitzen.

    Können Sie nicht überholen, ist binnen kurzer Zeit die Scheibenwaschanlage leer, denn jeder Krümel auf der Strasse wird von Quads aufgewirbelt. Mit Pech auch mal ein Stein, was dann eine neue Windschutzscheibe fällig macht.

    7. Auch bei Sonne sind Quads kein Vergnügen – für andere!

    Die Kippneigung von Quads verhindert, dass der Fahrer etwas flotter durch Kurven fahren kann.

    Vor jeder Kurve muss er die Geschwindigkeit deutlich reduzieren.

    So wie seinerzeit die Mercedes A-Klasse, so würde auch ein Quad beim Elchtest mit Pauken und Trompeten durchfallen.

    Wenn Sie am Wochenende mit dem Motorrad die kurvenreichen Passstrassen und die herrliche Bergnatur der Schweiz geniessen wollen, dann ist garantiert mindestens ein Quad-Fahrer unterwegs, der das Vergnügen zum Ärgernis macht.

    8. Die Vierrad-Zwitter sind ein Risiko

    Wie eine Studie festgestellt hat, ist das Fahren mit einem Quad zehnfach gefährlicher als mit einem Auto.

    Je gefahrenem Kilometer ist das Unfallrisiko doppelt so hoch wie bei einem Motorrad.

    Obendrein wurde ermittelt, dass von allen Unfällen mit Beteiligung eines Quads genau dieses bei 85% Unfallverursacher war.

    Das liegt auch an der unpräzisen, schwergängigen Lenkung. Sie können mit von Motorrädern abmontierten Lenkern keine dicken, klobigen Räder so präzise steuern, wie es eigentlich sein sollte.

    quadZudem hatten Quads bis 2016 in der Regel kein Differenzial, was die Verkehrsunsicherheit erhöht hat. Und von diesen Modellen sind noch etliche auf eidgenössischen Strassen unterwegs oder werden gebraucht an Anfänger verkauft.

    Und das Gas? Die Klingel bei den meisten Kinderfahrrädern funktioniert zuverlässiger und geschmeidiger als der unterproportionierte Gaszug beim Quad.

    9. In Notsituationen macht ein Quad Quad-sch

    Das Quad vereinigt alle Nachteile von Motorrädern und Autos in sich.

    Und wenn es darauf ankommt, kann das Quad Ihr Leben kosten.

    Ein kleines Ausweichmanöver, und schon wird aus dem Vierrad ein Zweirad, denn wie bei Stunts schweben zwei Reifen in der Luft.

    Die Folge ist, das Gefährt kann nicht gesteuert werden oder fährt in die Richtung, die sie gerade vermeiden wollten. Resultat ist ein seitlicher Überschlag oder die Kollision mit einem Hindernis – am Wegesrand oder im Gegenverkehr.

    10. Zuladung ist lebensgefährlich

    Mit dem Motorrad auf Reisen gehen, gehört für viele Biker zum alljährlichen Urlaubsprogramm. Mit einem Quad ist das nur schwer möglich.

    Diese Konstruktions-Zwitter kommen bereits mit nur einem Fahrgast zumeist kaum über 80 km/h hinaus. Mit einer zusätzlichen Beladung geht der Motor in die Knie und ist bei Touren durch die Berge schnell überlastet.

    Zudem verlagert jedes Gramm Zusatzgewicht den eh ungünstigen Schwerpunkt weiter nach oben. Dann kann es passieren, dass trotz des höheren Gesamtgewichts eine Windböe ausreicht, um das Quad auf die Seite zu legen.

    Fazit

    Quads sind sicher nützliche Gefährte, will der Bauer seine verstreut liegenden Weiden kontrollieren oder der Förster im Wald nach dem Rechten sehen.

    Als Freizeitgerät oder gar als Ersatz für ein Auto oder Motorrad sind diese Vehikel schlicht untauglich.

    Von einem Quad geht eine permanente Gefahr für den Fahrer und andere Verkehrsteilnehmer aus.

    Deshalb ist die Frage berechtigt, wann der Gesetzgeber diesem Quad-sch endlich ein Ende setzt.



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