Hinter den Kulissen: Was passiert vor den Formel-1-Rennen?

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Bereits vor den Formel-1-Rennen wartet jede Menge Arbeit auf alle Beteiligen! Eigentlich logisch, oder?

Denn die Formel 1 ist die Königsklasse im Motorsport und die Vorbereitungen dafür sind immens aufwendig, denn am Renntag muss alles stimmen. Aber nur wenige Rennsportfans machen sich Gedanken darüber, wie viel Arbeit allein nur für die Teilnahme aufgewendet wird.

vor den formel-1-rennenEin Formel-1-Rennen wird praktisch eine ganze Woche lang minutiös vorbereitet, damit der Fahrer mit seinem Boliden am Rennsonntag Höchstleistungen zeigen kann. Dabei ist das Schaulaufen an den Renntagen noch das Angenehmste an dem Job. Doch hinter den Kulissen ist ein komplettes Team mit viel Aufwand dafür verantwortlich, dass während des Rennens alles wie geschmiert laufen kann.

Das Freie Training gibt erste Aufschlüsse

Gleich nach dem Rennen, wenn die Fahrer noch ihre Platzierungen feiern, beginnt bereits der Transport der kompletten Ausrüstung zur nächsten Rennstrecke.

Nach dem Aufbau vor Ort nutzen die Fahrer jede Möglichkeit für das sogenannte Freie Training, um ihre Boliden optimal auf die jeweiligen Verhältnisse abstimmen zu können.

Die grossen Teams verfügen über mehrere Boliden pro Fahrer, wobei sowohl das Rennauto wie auch das Ersatzauto jeweils angepasst wird.

Dabei sind die klimatischen Bedingungen genauso wichtig wie die Bodenbeschaffenheit. Schliesslich hat jede Strecke einen anderen Grip, was an den jeweiligen Fahrbahnen liegt. Beispielsweise ist die Rennstrecke in Monaco eine normale Strasse, während die Rennen Bahrain, Malaysia oder Brasilien unter extremen Hitzebedingungen stattfinden.

Vor dem Formel-1-Rennen muss die Performance des Wagens genau auf diese Bedingungen passen, wobei Regen eventuell diese Performance wieder völlig auf den Kopf stellen kann.

Schliesslich werden bei trockener Rennstrecke eher Slicks aufgezogen, deren glatte Oberfläche einen optimalen Grip liefert. Sobald die Fahrbahn aber nass wird, rutschen die Slicks gefährlich und der Fahrer muss umgehend Regenreifen aufziehen.

Die richtige Wahl der Rennreifen kann rennentscheidend sein, denn die falsche Reifenwahl beschert jede Rennrunde Sekundenverluste, was sich ganz schnell summiert.

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  • Jedes Team bekommt auch nur eine bestimmte Anzahl an Reifen für ein Rennen und diese werden vor den Formel-1-Rennen vorgewärmt, damit sie beim Einsatz gleich von der ersten Sekunde einen optimalen Grip aufweisen und nicht erst eine Runde warm gefahren werden müssen.

    Die Performance wird im Freien Training abgestimmt

    Gerade das Freie Training wird von den Teams hauptsächlich für die Wahl der Reifen wie auch für das richtige Auto genutzt.

    Die Fahrer testen das Fahrverhalten der einzelnen Boliden unter den vorhandenen Bedingungen. Obgleich die Bauart der handgefertigten Boliden zwar gleich ist, unterscheiden sie sich trotzdemvor den formel-1-rennen immer in den Details, um so eine optimale Performance vor Ort erzielen zu können.

    Dazu gehören bei vielen Teams auch immer wieder die Erfahrungen, die sie in den Rennen der vorherigen Jahre gewonnen haben. Dabei spielt der Fahrer eine wichtige Rolle. Er ist der Fachmann dafür, wie das Auto auf der Strecke schneller werden kann.

    Die besten Rennfahrer sind gleichzeitig hervorragende Autobauer, denn sie können dem eigenen Team genau sagen, woran es bei der Performance noch hapert. Gute Beispiele dafür waren Fahrer wie Nikki Lauda, Michael Schumacher oder Alain Prost.

    Wer sonst noch zu den grössten Formel-1-Fahrern aller Zeiten gehört, lesen Sie hier.

    Sie nutzen jede Minute, die ihnen auf der Rennstrecke zur Optimierung unter den vorhandenen Bedingungen zugestanden wird. Da die Qualifikation bereits über den Startplatz entscheidet, muss der Formel-1-Rennwagen bis dahin sein Leistungsmaximum erreicht haben.

    Formel-1 heisst Leistungsgrenzen erreichen

    Die Top-Teams in der Formel-1 kämpfen mit einem grossen technischen Aufwand, um sich einen kleinen technischen Vorteil zu verschaffen.

    Allerdings wird jede Innovation an den Rennboliden durch das komplexe Regelwerk der Rennveranstalter gebremst und vor den Formel-1-Rennen wird die Technik in jedem Fahrzeug auf die Einhaltung der Regeln überprüft wie nach dem Rennen. So wird sicher gestellt, dass die Bedingungen während eines Rennens fair sind.

    Immerhin werden die Leistungsgrenzen der Motoren für die Formel-1 ausgereizt. So ein Motor in der Formel 1 packt eine ganze Menge!

    Das gleiche gilt auch für Fahrer, die während der Rennrunden an ihre Grenzen gehen müssen. Die jeweiligen Boliden sind an einen Fahrer angepasst.

    Die Fahrer selbst nutzen am liebsten das zweite Freie Training, um ihr Rennauto auf die jeweiligen und die zu erwartenden Wetterbedingungen einzustellen. Auf vielen Rennstrecken wechselt die Regenwahrscheinlichkeit ständig.

    Wenn während der Trainingstage Dauerregen herrschte und am Renntag strahlt die Sonne, stimmt die Performance mehr. Wie wichtig dies sein kann, zeigt sich auch bei den Rennen in Abu Dhabi, die erst am Abend gestartet werden. Während des Rennens sinkt die Temperatur der Fahrbahn drastisch ab, was wiederum eine komplett andere Performance erfordert als zu Beginn des Rennens.

    Spannung in der Qualifikation

    vor den formel-1-rennenAm Samstag findet nach dem letzten freien Training immer die Qualifikation statt, in der die Fahrer ihren Startplatz ermitteln. Dabei zeigt sich, wie gut die Performance der Boliden passt und ob sich die Arbeit der letzten Tage bezahlt macht.

    In der Qualifikation entscheiden die gefahrenen Rundenzeiten, weshalb die Boliden ihre Bestzeiten zeigen müssen.

    Einige Rennstrecken sind dafür bekannt, dass die Überholmanöver schwierig sind. Gerade in solchen Rennen ist der Startplatz entscheidend.

    Entsprechend hoch ist die Anspannung in den Teams und Besucher sind in diesen Stunden nur im Weg, bis die Pole Position entschieden ist.

    Am Rennsonntag haben die Teams im Warm-up zwar noch einmal die Möglichkeit, bei der Performance einige letzte Abstimmungen auf die aktuellen Umgebungsbedingungen vorzunehmen. Aber eigentlich sollte der Rennwagen bereits optimal eingestellt sein.

    In den letzten Stunden vor den Rennen sind mehr die Fahrer und die Gäste der Teams im Vordergrund, was oft auch als Schaulaufen bezeichnet wird. Dabei präsentieren sich die Teams von ihrer besten Seite, um auch auf Sponsoren Eindruck zu machen.

    Vor den Rennen werden immer wieder die Wetterbedingungen für die Rennstrecke während des Rennens aufgerufen, um sich auf Regenschauer vorzubereiten.

    Vor den Formel-1-Rennen passiert einiges!

    Eine Rennwoche in der Forme-1 ist hektisch und gleicht eigentlich einem Zirkus, der von Ort zu Ort zieht und sich überall von der besten Seite zeigen soll.

    Schliesslich haben die Teams mit den Fahrer nur wenige Tage Zeit, um sich auf die unterschiedlichsten klimatischen Bedingungen einzustellen.

    Dazu gehört vor allem die Wahl der Reifen und Einstellungen an den Boliden selbst, um sie auf der Strecke so schnell wie möglich zu machen. Das gelingt nur, wenn die Fahrer den richtigen Grip bekommen.

    Die Vorbereitungen sollen garantieren, dass die Fahrer am Rennsonntag eine optimale Leistung zeigen können. Nur so können sie auf den vorderen Plätzen mithalten.