Wie lange hält ein Reifen einem Burnout stand?

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Wie lange ein Reifen einem Burnout standhält, das fragt sich sicher so mancher. Burnouts mit einem motorisierten Fahrzeug sind wohl vielen Rennsportfans bekannt. Nach einem Sieg nutzen Fahrer meist einen Burnout, um diesen auch mit den anwesenden Fans zu feiern. Auch für coole Fotoshootings wird der Effekt der qualmenden Hinterreifen sehr gerne genutzt. Und auch in Filmen wird ein Reifenburnout als Stilmittel verwendet, vor allem im Bereich von Actionsequenzen. Man trifft als Auto- und Motorradfreund also immer wieder darauf.

Doch wie schädlich ist so ein Burnout eigentlich? Wie sehr wird der Reifen beim Burnout beansprucht? Diese Fragen werden in diesem Beitrag näher beleuchtet.

Ein kurzer, aber wichtiger Hinweis

Probieren Sie das auf keinen Fall zu Hause selbst. Das ist lediglich eine theoretische Auflistung und sollte nicht selbst ausprobiert werden. Denn ein Burnout schadet nicht nur den Reifen, sondern auch dem Rest des Autos. Wenn man sich nicht auskennt und dies nicht unter professionellen Augen und mit einem entsprechenden Auto oder Motorrad probiert, kann das Ganze sehr schnell schiefgehen. Zudem sind Burnouts auf öffentlichen Strassen illegal, also halten Sie sich lieber damit zurück. Eine theoretische Betrachtung ist für einige vielleicht dennoch interessant, auch ohne das eigene Auto und dessen Reifen zu ruinieren.

Was ist ein Burnout?

Mann liegt in BremsspurenAls Burnout bei einem Fahrzeug bezeichnet man die Durchführung eines bestimmten Manövers, bei dem der Hinterreifen sich auf dem Boden durchdreht, das Fahrzeug selbst aber auf der Stelle gehalten wird. Das wird erzielt, indem der Fahrer gleichzeitig die Bremse (beim Motorrad natürlich nur das Vorderrad) und das Gas betätigt. Dabei muss man dann ein bestimmtes Feingefühl finden, um die Reifen beim Burnout auch zu kontrollieren. Wenn man dies länger durchführt, entsteht Rauch. Dieser wird dann gerne für tolle Effekte genutzt.

Auswirkungen auf das Fahrwerk

Bei einem Burnout werden vor allem die Reifen beansprucht, welche sich ja auf dem Untergrund drehen, ohne voranzukommen. Dadurch entsteht Reibung, welche das Gummi langsam aber sicher vom Reifen entfernt. Bevor ein Blick auf Auto und Motorrad separat geworfen wird, hier ein paar kleine Hinweise, welche für beide Fahrzeuge gelten. Entscheidend ist bei einem Burnout und der Frage, wie lange ein Reifen hält, die Herstellung der Reifen selbst und der Boden entscheidend. Reifen gibt es in so vielen unterschiedlichen Varianten, da wird der eine länger und der andere kürzer halten. Wie lange ein Reifen einem Burnout standhält, ist sehr unterschiedlich. Der Untergrund ist ebenfalls entscheidend. Führen Sie den Burnout auf Schnee durch? Auf der Erde? Oder sogar auf dem Asphalt? Das alles wirkt sich natürlich unterschiedlich auf die Abreibung und Abnutzung aus.

Strassenreifen sind meist robuster, da sie für eine lange Nutzung ausgelegt sind. Logischerweise sind auch härtere Reifenmischungen besser als weiche Reifen, um so einer Belastung standzuhalten. Ein Burnout verkürzt die Lebensdauer jedoch immens. Selbst nur wenige Sekunden können deutliche Spuren hinterlassen. Durch den Abrieb wird die Traktion weniger und der Reifen rutschiger. Das ist natürlich entscheidend für die eigene Sicherheit im Strassenverkehr. Bei einem längeren Burnout über mehrere Minuten kann der Reifen natürlich auch platzen.

Auto-Reifen und Burnout

Mann lässt die Reifen qualmenEin Burnout mit dem Auto hat direkte Auswirkungen auf die Reifen. Immerhin wird durch die Reibung das Gummi abgenutzt, vor allem auf härteren Böden. Da kann sich der Reifen relativ schnell abnutzen, selbst bei nur wenigen Sekunden. Die Hitze, welche beim Durchdrehen der Reifen entsteht, spielt ebenfalls eine Rolle. Diese wirken sich einerseits auf die Reifen, aber auch auf den Motor, die Bremsen und das Getriebe aus. Beides wird durch den fehlenden Fahrtwind nicht gekühlt und könnte überhitzen. Also ist die Wahrscheinlichkeit ziemlich hoch, dass das Auto selbst noch vor den Reifen kaputtgeht.

Wie lange die Reifen selbst halten, hängt, wie schon gesagt, sehr von der Herstellung ab. Bei professionellen Shows werden auch entsprechende Reifen genutzt, welche standhaft, aber nicht allzu teuer sind. Denn das kann schnell ins Geld gehen, wenn sich die Reifen im Burnout regelmässig verabschieden.

Motorrad-Reifen und Burnout

Wie lange hält ein Reifen einem Burnout stand - MotorradMotorräder werden ebenso gerne für Burnouts verwendet. Für einige ist es sogar einfacher, da der Fahrer direkt mehr Kontrolle über das Fahrzeug hat. Es ist jedoch nicht weniger schädlich für das Fahrwerk selbst. Im Prinzip gilt hier dasselbe wie beim Auto, der Reifen wird stark beansprucht, vor allem auf einem harten Untergrund. Schon ein paar Sekunden und der Reifen zeigt starke Abnutzungsspuren. Auch die anderen genannten Bauteile werden beansprucht.

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  • Fazit: Wie lange hält ein Reifen einem Burnout stand?

    Ein Burnout hat nicht nur schlechte Auswirkungen auf den Reifen, sondern auch auf den Rest des Fahrzeugs. Zudem kann der ganze Spass bei falscher Kontrolle des fahrbaren Untersatzes schnell mal in die Hose gehen. Zur Show ist es sicherlich ein tolles Spektakel, vor allem mit dem Rauch, aber für die Reifen ist es absolut kein tolles Gefühl. Und wahrscheinlich ebenso wenig für den eigenen Geldbeutel, wenn dieser dann ersetzt werden muss.