Motorradtransporte in den Urlaub

Haben Sie sich bereits überlegt, wie Sie Ihre Motorradtransporte in den Urlaub gestalten können? Viele Menschen lieben das Motorradfahren, denn es ist ihr liebstes Hobby. Doch dieses Gefährt ist ein Neben- und Kurzstreckenfahrzeug.

Wenn Sie andere Länder mit ihm erkunden möchten, müssen Sie langweilige Schnellstraßen oder lange Anfahrtswege in kauf nehmen. Das stundenlange Fahren auf Autobahnen ist langweilig motorradtransporte in den urlaubund bereitet häufig Stress. Der Körper schmerzt irgendwann nur noch. Damit Sie diesen Strapazen entgehen und eine entspannte Tour geniessen können, bieten sich Motorradtransporte in den Urlaub an.

Motorradtransporte in den Urlaub – welche Möglichkeiten gibt es?

Der Klassiker unter den Motorradtransporten ist der Anhänger. Es ist möglich, ein oder sogar mehrere Motorräder zu transportieren.

Mit der Anhängerkupplung wird dieser mit dem Auto verbunden. Es gibt ein breites Angebot an ungebremsten und günstigen Anhängern für ein oder gebremste hochwertige Anhänger für bis zu sechs Fahrzeuge.

Dabei sollten Sie die maximale Nutzlast Ihres Anhängers beachten. Wenn Sie zwei schwere Motorräder aufladen möchten, müssen Sie mindestens 800 Kilogramm einplanen und schauen, dass die Größe der Plattform ausreichend gross ist.

Schauen Sie sich den Kfz-Schein Ihres Autos an, denn dort können Sie nachsehen, wie hoch die maximale Anhängelast und die Stützlast sind.

Sichern Sie die Motorräder mit Spanngurten. Es gibt viele Anbieter, die Zurrgurte mit Ratschen oder Klemmschlössern verkaufen. Grosse Motorradzubehörketten verkaufen ein umfangreiches Sortiment.

Wie zurren Sie Ihr Motorrad korrekt fest?

Motorradtransporte in den Urlaub können erst starten, wenn Sie Ihr Fahrzeug korrekt verzurrt haben.

Das Motorrad muss gerade stehen. Es sollte stramm in die Gabel gezogen sein. Befestigen Sie die Spanngurte an der Gabelbrücke.

Auch das Befestigen am inneren Teil Ihres Lenkers ist möglich. Wenn Sie die Gurte an den beiden Lenkerenden befestigen, können sich diese verbiegen. Achten Sie beim Abspannen darauf, dass die Gurte sich nicht an der Verkleidung reiben.

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  • Im hinteren Bereich sollte das Motorrad in die Feder gezogen werden. So kann es sich bei der Fahrt nicht selbstständig machen.

    Ein Nachteil von Anhängern ist, dass sie nur für Geschwindigkeiten zwischen 80 und 100 Kilometer pro Stunde zugelassen sind. Das zieht die Anfahrt in die Länge.

    Soll es schneller gehen und das Motorrad vor Witterungsbedingungen geschützt werden, können Sie einen Transporter verwenden.

    Es gibt eine Vielzahl an verschiedenen Varianten, zum Beispiel Kleintransporter, in die ein mittelgrosses Motorrad hinein passt, wenn Sie den Raum geschickt ausnutzen.

    Kastenwagen mit langem Radstand stehen ebenfalls zur Verfügung, um Motorradtransporte in den Urlaub umsetzen zu können. Sie müssen solche Transporter nicht unbedingt kaufen, um Ihr Motorrad zu transportieren, denn es gibt zahlreiche Autovermietungen, die Ihnen Transporter Ihrer Wahl gegen eine Gebühr ausleihen.

    Wie Sie das Motorrad in einem Transporter befestigen

    Selbstverständlich müssen Sie Ihr Motorrad auch im Transporter gründlich festzurren, das ist Pflicht. motorradtransporte in den urlaub

    Informieren Sie sich über die Anordnung und Anzahl der Verzurrösen, die sich im Laderaum befinden.

    Das Motorrad darf nicht auf dem Seitenständer stehen, wenn Sie es festzurren, da Bruchgefahr besteht.

    Idealerweise steht es gerade in einer Wippe oder das Vorderrad steht an der Kabinentrennwand.

    Erst dann dürfen Motorradtransporte in den Urlaub beginnen. Das Motorrad wird in eine Metallschiene eingefahren. Falls Sie ein einfaches Brett dafür benutzen möchten, könnte es Sie viel Geld in Bezug auf Ersatzteile kosten.

    Es gibt unterschiedlich große und schwere Metallschienen. Die Traglast kann variieren. Erkundigen Sie sich vor dem Kauf danach, damit es passt.

    Als praktisch haben sich klappbare Aluschienen erwiesen. Sie sind leicht und platzsparend. Berücksichtigen Sie in Bezug auf die Länge der Rampe die Höhe der Ladekante. Ist der Winkel sehr steil, können Motorräder mit ihrer Unterseite aufsetzen.

    Heckträger für Motorradtransporte in den Urlaub nutzen

    Heckträger sind eine clevere Alternative. Sie werden fest mit dem Auto verbunden.

    Das ist aber nur möglich, wenn Sie grosse Fahrzeuge dazu verwenden, zum Beispiel Wohnmobile oder Kleinbusse. Ansonsten wird die hintere Achslast zu hoch.

    Dazu wird ein Grundträger mit bis zu zwei Schienen angeschraubt. Das Motorrad wird quer zur Fahrtrichtung platziert. Beachten Sie dabei zwingend die maximale Zuladung.

    Eine Anhängerkupplung ist nicht erforderlich. Es gibt auch keine Geschwindigkeitsbegrenzung, wie es bei Anhängern der Fall ist. An den Seiten darf Ihr Fahrzeug bis maximal 40 Zentimeter herausragen, doch das kann glücklicherweise fast kein Modell umsetzen.

    Transport in einem Wohnmobil

    Sie können Ihr Motorrad auch in einem Wohnmobil transportieren. Das eignet sich für jeden, der auch im Urlaub seine gewohnte Umgebung nicht missen und auf ihr Motorrad nicht verzichten möchten.

    Das Motorrad wird wahlweise im Wohnraum längs oder in der Heckgarage quer zur Fahrtrichtung geparkt.

    Dazu stehen flexible Lösungen zur Auswahl, in denen Sie das Motorrad während der Fahrt unterbringen können. Sobald Sie müde sind und schlafen möchten, können Sie das Motorrad nach draussen stellen und das Bett ausklappen.

    Einige grosse Wohnmobile verfügen im hinteren Bereich über ausreichend Stauraum für Ihr Motorrad, wenn es nicht zu hoch ist. Es gibt einige Anbieter von Wohnmobilen, die sie mit langem Radstand und einer abgetrennten Garage bauen.

    Darin finden abhängig von der Größe bis zu drei Motorräder Platz. In der vorderen Hälfte können Sie während des Urlaubs leben.

    Motorradtransporte in den Urlaub mit der Spedition oder Bahn

    motorradtransporte in den urlaubIhr Motorrad mit einer Spedition in den Urlaub zu schicken, ist die stressärmste Version. Es gibt viele Speditionen, die sich auf den Transport von Motorrädern spezialisiert haben.

    Sie übergeben es einfach an die ausgewählte Spedition oder lassen es zu Hause abholen. Anschliessend fliegen Sie entspannt in den Urlaub und nehmen Ihr Motorrad dort in Empfang. Wenn Sie wieder zurückfliegen, trifft Ihr Motorrad parallel dazu ebenfalls wieder ein.

    Mit der Bahn sind Motorradtransporte in den Urlaub ebenfalls möglich. Beim Verzurren des Fahrzeugs auf dem Waggon sollten Sie lieber anwesend sein, da die Bahnmitarbeiter in der Regel keine Experten sind.

    Des Weiteren ist es auch möglich, Motorräder im Schiffscontainer oder als Luftfracht zu versenden. Doch das lohnt sich nur bei Fernreisen, wenn sie für längere Zeit auf einem anderen Kontinent leben möchten. Andernfalls lohnen sich der verwalterische Aufwand und die hohen Kosten nicht.

    Motorradtransporte in den Urlaub – Fazit

    Wenn es in den Urlaub geht, können Sie Ihr Motorrad auf verschiedene Arten transportieren.

    Es ist per Anhänger, Transporter, Kleinbussen, Wohnmobilen, Bahn, Schiff und Flugzeug möglich. Wählen Sie einfach die geeignete Variante.

    Achten Sie immer auf ausreichend Sicherheit. Zurren SIe das Motorrad richtig fest, achten Sie auf die maximale Ladung etc.

    Dann kann gar nicht mehr schief gehen und Sie können einen entspannten Urlaub mit Ihrem Motorrad geniessen.

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