Vom Citigo bis Octavia: Welches Modell ist der beste Skoda?

Modelle von Skoda gibt es zuhauf: angefangen von Octavia bis Superb. Aber welches ist der beste Skoda? Der Versuch einer Antwort, einige ausgewählte Modelle im Vergleich, um Ihnen die Entscheidung zu erleichtern.

Um nun eine einheitliche Auswahl für Sie zu treffen, wurden die neuesten Modelle aus den Skoda- Kategorien Kleinstwagen, Kleinwagen, Kompaktklasse und Mittelklasse gewählt, um ein großes Spektrum abzudecken. Nutzfahrzeuge und Rennfahrzeuge wurden außen vor gelassen.

Der kleine Flitzer für die Stadt- der Citigo

Der Citigo wurde 2011 erstmals produziert und zunächst als Dreitürer angeboten, seit 2012 auch als Fünftürer. Als Vorlage hat man sich am „kleinen Bruder“ der VW-Familie, dem VW Up! orientiert.

Die Automaße sind optimal auf die engen Straßen der Stadt angepasst: die Länge beträgt gut 3,50m, die Breite 1,64m. Angetrieben wird das Fahrzeug von einem Ottomotor.

Bei der Ausstattung stehen Ihnen vier Varianten, nämlich Easy, Active, Ambition und Elegance, zur Verfügung. Diese können allerdings je nach Auslieferungsland unterschiedlich sein.

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Zur Grundausstattung gehören unter Anderem: Front- und Seitenairbags für Fahrer und Beifahrer, ESP, ABS. Auf Wunsch ebenso der Notbremsassistent (City Safe Drive), der bereits bei niedriger Geschwindigkeit Gefahren mittels Laser erkennt und abbremst.

Mit Platz für vier Fahrer und kleineren Maßen ist der Citigo allerdings weniger für Familien geeignet, obwohl der Kofferraum 251 Liter Platz bietet, bei umgeklappten Sitzen sogar 951 Liter.

Im Bereich Sicherheit kann der Citigo mit einer hohen Punktzahl überzeugen- 2011 überzeugte er im Crashtest und erhielt 5 von 5 Sternen (Euro- NCAP- Crashtest).

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  • Dennoch muss aber auch erwähnt werden, dass in Puncto Fußgängersicherheit lediglich rund 46% der Punkte erreicht wurden, der Innenschutz für Erwachsene und Kinder war um das Doppelte höher (89% bzw. 80%).

    Der Fabia III

    Im Bereich der Kleinwagen könnte dieses Modell interessant für Sie sein. Er ist von den Maßen her etwas größer als der Citigo und ist seit 2015 auch als Kombivariante erhältlich.

    Im Vergleich zum Vorgängermodell Fabia II wurde im Innenraum beispielsweise die Größe des Kofferraums erhöht und kann mit 330 Litern befüllt werden. Die Rücksitze lassen sich jedoch im Gegensatz zum Fabia II nicht mehr nach vorne umklappen.

    Der Fabia III wird als Fünftürer angeboten. Die Kombiversion ist in der Länge und im Kofferraumvollumen größer als die „normale“ Version. Den Fabia III können Sie auch mit Otto- oder Dieselmotoren erhalten.

    In der Benzinvariante schafft der Fabia II rund 60 bzw. 75 PS, in der Dieselversion 90 bzw. 105 PS. Dafür verlangt Skoda allerdings einen Aufpreis von 2200 Euro.

    Auch in diesem Modell werden wieder einige, in der Ausstattung unterschiedliche Typen angeboten: Active, Ambition, Style und Monte Carlo. Im Sicherheitscheck 2014 konnte der Fabia III wieder mit fünf von fünf Sternen überzeugen.

    Ein kleines Manko auch hier: da die Sitze hier relativ tief eingebaut sind, hat man relativ wenig Kontakt zur Sitzfläche, die Knie stehen oft eher spitz ab. Für größere Personen kann dies schnell unbequem werden.

    Mehr als ein Lückenbüßer: der Skoda Rapid

    Der seit 2012 erhältliche Rapid in der Kompaktklasse, gilt als „Lückenstück“ zwischen Fabia III und dem Octavia.

    Der Rapid ist entweder als Fließhecklimousine (große Heckklappe) oder mit Schrägheck als Rapid Spaceback wählbar.

    Auch der Skoda Rapid wird in zwei Versionen, also Benzin oder Dieselfahrzeug angeboten, ebenso in den verschiedenen Austattungstypen Active, Ambition und Elegance.

    Zur Grundausstattung gehören sechs Airbags, ABS, ESP, Zentralverriegelung, Servolenkung, ein höhenverstellbares Lenkrad und elektrische Fensterheber.

    Ambition und Elegance zeichnen sich durch eine Klimaanlage aus. Der Skoda Rapid bringt- dank R3 bzw. R4 Ottomotor 75-125 PS auf die Straße.

    Mit einer Länge von knapp 4,4 Metern und einer Breite von 1,70m ist der Rapid um einiges größer als der Fabia III. Der große Kofferraum bietet 415 Liter Platz, da sich die Rücksitze umklappen lassen, maximiert sich hier der Platz noch einmal auf 1380 Liter.

    Da der Kofferraum besonders tief angelegt ist, können Sie ganz bequem einen Kinderwagen, Kartons oder Gepäckstücke einräumen. Die drehbare Kofferraummatte besteht aus einer Teppich- und einer Gummiseite, sodass zum Beispiel schmutzige Schuhe auf der Gummiseite gelagert werden können.

    Ebenfalls toll: das große Panoramadach in beiden Rapid-Modellen. Gerade wenn Kinder an Bord sind, wird es so nicht langweilig.

    Der Innenraum ist auch sonst großzügig bemessen, so dass gut fünf Personen Platz nehmen können.

    Im Test von Focus wurde allerdings bemängelt, dass drei Erwachsene eher auf der Rückbank kuscheln können, es also ein bisschen eng wird. Dennoch bietet sich der Skoda Rapid– gerade als Familienauto- optimal an.

    Einen Schritt weiter: der Skoda Octavia III

    Dieses Modell von Skoda zählt zur Mittelklasse und ist ebenfalls in zwei Ausführungen erhältlich: einmal die Kombilimousine und der Kombi, ebenso werden wieder zwei Motoren, nämlich Otto- und Dieselmotoren angeboten.

    Die Länge der Autos beträgt ca 4,5 Meter, die Breite immerhin stolze 1,81 Meter, um einiges breiter als der Skoda Rapid. Im Gegensatz zum Vorgänger Octavia II, wurde hier ein leichterer Stahl verbaut, der Co2 Ausstoß und der Dieselverbrauch wurden minimiert, dieses Modell ist rund 102 KG leichter als der Vorgänger.

    Wenn Sie auf der Suche nach ordentlich Stauraum sind, bieten sowohl Limousine, als auch Kombi ein Kofferraumvolumen von 590 Liter, bzw. 610 Liter.

    Mit den verschiedenen Ausstattungsmodellen RS und Scout haben Sie wieder einmal die Qual der Wahl. Die Technik hat sich nochmals einen Sprung weiterentwickelt, so können Sie gegen Aufpreis einen Notbremsassistent, Spurerkennungssystem oder eine Müdigkeitserkennung wählen.

    Zudem wurden nun auch Knie- und Seitenairbags im hinteren Autoteil eingebaut. Zum allerersten Mal sind auch ein Fernlichtassistent, Verkehrszeichenerkennung und das so genannte KESSY System (Keyless-Entry-Start-and-Exit-System) verbaut.

    Im Sicherheitstest schnitt der Octavia wieder sehr gut ab. Kleines Manko: zu Beginn wurde ein Fußgängerschutzsystem in der Motorhaube eingebaut, später jedoch verworfen, so dass im Test sich auf 66% reduzierte. Jedoch immerhin eine Verbesserung, beispielsweise im Vergleich zu Kleinst- und Kleinwagen.

    Welches Modell ist nun das Beste?

    Besonders abhängig ist natürlich die Situation, in der Sie sich befinden: der Fabia III ist optimal in der Stadt verwendbar, ist jedoch etwas besser ausgestattet als der kleine Citigo.

    Wenn Sie jedoch sehr groß sind, könnte dieses Modell eher unbequem sein.

    Als Familienauto perfekt geeignet ist im direkten Vergleich der Skoda Octavia III: er ist groß, komfortabel, umweltfreundlich und mit einem guten Sicherheitspaket ausgestattet. Mit extra großem Kofferraum eignet er sich perfekt für den Familienurlaub oder Einkauf.