Reifen in der Formel 1

Reifen in der Formel 1 unterscheiden sich erheblich von den herkömmlichen Strassenreifen. Klar, werden doch an die Rennreifen ganz andere Anforderungen gestellt als an einen Reifen für den Strassenverkehr. Hier erfahren Sie, was Formel 1 Reifen auszeichnet und welche Reifen in der Formel 1 eingesetzt werden.

reifen in der formel 1Bis auf die Tatsache, dass Rennreifen auch rund sind, haben Sie mit dem Pendant für die Strasse nur sehr wenig gemeinsam.

Das unterscheidet sie von PKW Reifen

Zunächst einmal sind Reifen in der Formel 1 deutlich breiter als klassische PKW Reifen. Dazu besitzen Trockenreifen kein Profil – im Strassenverkehr wäre dies undenkbar.

Daher haben Strassenreifen ein ein tiefes Profil und weisen eine harte Gummimischung auf. Dadurch sind PKW Reifen extrem lange haltbar.

Reifen in der Formel 1 schaffen meistens nicht einmal eine volle Renndistanz bei den hohen Belastungen.

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Schliesslich muss ein Rennreifen nicht nur enorme Geschwindigkeiten aushalten, er muss auch einen optimalen Grip liefern, damit die Piloten die Rennboliden jederzeit kontrollieren können. Auch beim Bremsen wirken auf Reifen in der Formel 1 deutlich höhere Kräfte – ein normaler PKW Reifen könnten diesen nicht standhalten.

Äusserst deutlich bemerkbar macht sich der Unterschied, wenn man einen Blick auf die Regenreifen wirft. Während der normale PKW Reifen eine Wasserverdrängung von rund 13 l in der Sekunde vorweisen kann, kommen die Reifen in der Formel 1 auf 60 l.

Dadurch bieten die Regenreifen auch bei nasser Strecke immer eine nahezu perfekte Bodenhaftung.

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  • Kurzum: Formel 1 Reifen sind ideal auf die Formel 1 Rennwagen zugeschnitten und Reifen für den Strassenverkehr auf PKWs.

    Die richtigen Reifen in der Formel 1: das Wetter entscheidet

    Grundsätzlich kommen in der Formel 1 drei unterschiedliche Reifenarten zum Einsatz: Trockenreifen, Intermediates und Regenreifen.

    Damit trifft oftmals das Wetter die Reifenwahl.

    Trockenreifen, zumeist einfach Slicks genannt, sind die Standardreifen in der Formel 1. Slicks zeichnen sich dadurch das, dass Sie kein Profil haben.

    Dadurch können Sie dem Fahrer ein Maximum an Kontrolle, Balance und Geschwindigkeit bieten. Allerdings taugen die profillosen Reifen nicht für nasse Rennstrecken.

    Fahrer, die bei einem einsetzenden Regenschauer nicht rechtzeitig in die Box kommen, rutschen schnell von der Strecke.

    Dies liegt daran, dass die Slicks auf trockener Strecke zwar ein Maximum an Grip bieten können, bei Regen aber die Haftung nahezu komplett verlieren. Das kann nicht nur ein ärgerliches Ausscheiden bedingen… Natürlich kann die falsche Reifenwahl auch zu schweren Unfällen führen.

    Deswegen haben Formel 1 Fahrer bei starkem Regen auch gar keine andere Wahl als schnell die Boxengasse aufzusuchen und Regenreifen aufzuziehen.

    Dank der starken Verdrängung und des tiefen Profils können Rennfahrer mit Regenreifen auch bei Starkregen den Boliden optimal kontrollieren. Dafür erreicht der Regenreifen nicht annähernd so hohe Geschwindigkeiten wie es Slicks tun.

    Aber hier gilt: Sicherheit geht vor. reifen in der formel 1

    Sobald es aufgehört hat zu regnen und die Rennstrecke wieder trocken ist, sollten die Piloten allerdings schnell wieder auf Slicks wechseln.

    Denn die Regenreifen eignen sich einfach nicht für trockene Strecken. Auch hier kommen Sie einfach nicht auf den Speed, den die Slicks erreichen.

    Ausserdem ist der Verschleiss der Regenreifen auf trockener Piste enorm hoch.

    Zusätzlich gibt es noch eine Zwischenlösung: die Intermediates. Diese Rennreifen eignen sich für leicht feuchte und nasse Rennstrecken.

    Die Wasserverdrängung ist zwar nicht ganz so stark wie bei den klassischen Regenreifen, aber immer noch gross genug, damit die Fahrer kontrolliert fahren können.

    Für Fahrer lohnt es sich Intermediates aufzuziehen, wenn die Strecke nur etwas feucht ist, nur ein kurzer Regenschauer erwartet wird oder aber im Anschluss an einen Regenschauer bevor man wieder auf Slicks wechselt.

    Reifen in der Formel 1 unterscheiden sich nicht nur im Profil

    Bei nasser Strecke stehen den Formel 1 Piloten also Intermediates oder Regenreifen zur Auswahl, doch wie es bei trockener Strecke?

    Hier zeigt sich das Bild ein wenig anders, denn bei den Slicks können die Fahrer auch noch zwischen verschiedenen Gummimischungen wählen.

    Grundsätzlich handelt es sich bei Slicks um weiche Reifen in der Formel 1. Allerdings kann man hier noch den Grad der Weichheit differenzieren. Piloten können also entscheiden, wie weich die Slicks sein sollen.

    Die Entscheidung leitet sich hier zumeist rein von den Vorlieben der Fahrer ab. Allerdings sollte man dabei den Streckenverlauf nicht ganz aus den Augen lassen.

    Denn es gibt hier durchaus weiche Rennreifen, die sich besser für kurvenreiche Piste oder auch Rennstrecken mit wenig Kurven eignen.

    Hier geht es weniger um Kontrolle, sondern viel mehr um die Maximalgeschwindigkeit und die Beschleunigung.

    Ausserdem gibt es noch eines zu beachten: den Verschleiss. Sehr weiche Reifen in der Formel 1 haben eine deutlich kürzere Lebensdauer als Reifen mit einer härteren Mischung.

    Das müssen auch die Fahrer berücksichtigen, denn eventuell muss bei einer sehr weichen Reifenmischung ein zusätzlicher Reifenwechsel eingeplant werden. Dies kann natürlich Einfluss auf den Rennverlauf nehmen.

    reifen in der formel 1Ausserdem kann natürlich ein stark verschlissener Rennreifen bei Überbeanspruchung auch schon einmal platzen, was nicht nur zum Ausscheiden des Fahrers führen kann, sondern auch ein Gesundheitsrisiko darstellen kann.

    Fahrer sollten daher ihr Fahrverhalten auch immer dem Rennreifen anpassen.

    Die richtigen Reifen in der Formel 1

    Bei der Reifenwahl gilt es von den Piloten und den Strategen einiges zu beachten: Wetterlage, Fahrverhalten sowie Streckenverlauf.

    Bei Regen ist es relativ einfach, denn da gilt es nur zu überlegen, ob Regenreifen oder Intermediates eingesetzt werden sollen.

    Anders ist es bei trockenen Strecken, denn hier muss immer auch der Kurs berücksichtigt werden, die Rennstrategie und darüber hinaus auch die Vorlieben der Fahrer.

    Wer gute Ergebnisse erzielen will und gleichzeitig das Unfallrisiko minimieren möchte, der nimmt sich Zeit für die Wahl der Reifen in der Formel 1.