Die ganze Welt liebt den Rennsport – je verrückter, desto besser!

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Mit dem Motor wurden auch die Rennsportarten erfunden. Denn Rennsport war nur eine natürliche Folge…

Eine Geschichte besagt, dass, nachdem das erste Automobil gebaut war, die Leute gleich noch eines wollten. Warum? Um zu sehen, welches Auto schneller ist.

rennsportMenschen lieben den Konkurrenzkampf und die Erfindung des Automobils hat das Bedürfnis nach einem Kräftemessen verstärkt.

Auf der ganzen Welt haben verschiedene Kulturen dem Rennsport eigene Impulse verliehen und ihn sich zu eigen gemacht.

Ob Rasenmäherrennen, die von ein paar Typen aus einer Kleinstadt in Iowa organisiert werden, oder Sattelzug-Rennen vom größten Motorsportverband der Welt, bis hin zu Offroad-Rallyes, die sich über die ganze Kontinente erstrecken.

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Einige dieser Veranstaltungen sind für wohltätige Zwecke, andere für die sportliche Leistung und wieder andere nur so zum Spass. Wie dem auch sei, hier stellen wir Ihnen fünf ausgefallene Rennsportarten vor.

1. Gelber Schulbus Rennen

Der gelbe Schulbus ist ein berühmtes amerikanisches Gefährt. Er ist ein allgegenwärtiger Anblick auf den Strassen.

Seine wesentliche Aufgabe besteht darin, Kinder sicher zur Schule und zurück zu bringen.

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  • Tatsächlich sind gelbe Schulbusse in den USA so verbreitet, dass nur wenige Leute daran denken, was mit ihnen passiert, nachdem sie ihr Verfallsdatum erreicht haben.

    In einer Bewegung, die fast als umweltfreundlich bezeichnet werden könnte, beschlossen ein paar fleissige Einwohner in der Stadt Bithlo, Florida, ihre Busse zu recyceln und ihnen eine zweite Chance zu geben.

    Oder vielleicht eher, ihre komplette Zerstörung herbeizuführen. Dabei hat das Schulbus-Rennen unter den Rennsportarten seine Nische gefunden. Es ist billig und auch relativ sicher und sorgt für eine Dosis Adrenalin bei den Zuschauern und Fahrern.

    Die Busse können für weniger als 5.000 Dollar ersteigert werden, und durch ihre Grösse ist es für die Fahrer schwer, sich selbst zu verletzen. Eine kostspielige Sicherheitsausrüstung, wie bei kleineren und leichteren Autos, wird nicht benötigt.

    2. Formel Off-Road

    Die Formel Off-Road hat ihre Wurzeln in den 1960er Jahren im nördlichen Teil Islands und ist das Ergebnis der harten Winterbedingungen im Land.

    Es begann, als die Rettungsdienste zusätzliche Möglichkeiten suchten, um der Öffentlichkeit die Geländegängigkeit ihrer Einsatzfahrzeuge zu zeigen.

    Die Veranstaltung wuchs an Grösse und knüpfte Verbindungen zu den lokalen Autoclubs. Schon bald hörten die teilnehmenden Fahrzeuge auf, eine Ähnlichkeit mit den leicht modifizierten Rettungsfahrzeugen vom Anfang zu haben.

    Diese Entwicklung führte 1985 zur Gründung der „Modifizierten Klasse“, die die Abweichung des Fahrzeugs von seiner ursprünglichen Form stärker einschränkt.

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    So könnte eine Rennstrecke in Island aussehen.

    In der höheren „Unlimitierten Klasse“ pilotieren Wettbewerber V8-betriebene Buggys, die mit Lachgas und massiven Reifen ausgerüstet sind.

    Die Fahrer treten nicht gegeneinander an, sondern gegen den Kurs selbst. Punkte werden auf Grundlage der zurückgelegten Strecke über das sehr anspruchsvolle Gelände vergeben, wobei es für das Zurückfallen oder Kollisionen mit den Kursmarken Punktabzüge gibt.

    3. Dajiban Rennen

    Japan ist die Heimat einer Vielzahl von kuriosen Rennsportarten. Eine neue Ergänzung ist das Dajiban-Rennen, das es angeblich seit 2015 gibt.

    Dabei kamen japanische Motorradrennfahrer auf die Idee, Wettbewerbe in den Nutzfahrzeugen zu veranstalten, mit denen sie ihre zweirädrigen Maschinen und die dazugehörige Ausrüstung transportieren.

    Der Name des Sports bezieht sich auf die englische Aussprache von „Dodge Van“. Die Lieferwagen sind keine stark modifizierten Monster, da der Sport mit kleinem Budget betrieben wird.

    Gängige und relativ billige Upgrades beinhalten externe Ölkühler für lange Strecken, zusammen mit leichteren Rädern, klebrigen Reifen und abgesenkten Aufhängungen.

    Wie man es von der Geburtsstätte des Driftens erwarten kann, werden sich die Teilnehmer auch die Zeit nehmen, sich vom wütenden Rad-an-Rad-Kampf zu entspannen und ihre V8-angetriebenen Giganten für maximale Style-Punkte auf den Rennstrecken zu manövrieren.

    4. Die Rikscha Herausforderung

    Eine seltsame Mischung aus unbeschwertem Road Trip und hartgesottener, gegen die Uhr gerichteter Aktion, mit einem Hauch von Überlebenserfahrung, ist die Rickshaw-Herausforderung.

    Die Veranstaltung wird fünfmal im Jahr von den Travel Scientists, einem Reise- und Abenteuerorganisator, durchgeführt.

    Das Ereignis fand zum ersten Mal im Jahr 2006 statt und zwingt die Teilnehmer, Entfernungen von oft mehr als 800 Kilometern auf einem im Wesentlichen überdachten Roller zurückzulegen, der mit weniger als 65 Kilometern pro Stunde aufwartet.

    Interessanterweise sind die Veranstaltungsplaner überraschend unbeeindruckt von den Risiken, die mit der Teilnahme an dem Unterfangen verbunden sind.

    rennsportObwohl den Fahrern Strassenkarten, Reiseführer und Mobiltelefone ausgehändigt werden, müssen sie sich noch an unvorhersehbare Wetterverhältnisse und Gebiete anpassen, die völlig vom Rest der Welt abgeschnitten sind. Wenn einmal etwas schief geht, können sie sich nicht auf einen Rettungsdienst verlassen.

    5. Red Bull Alpenbrevet

    Die schmalen, kurvenreichen Strassen, die durch die Alpen führen, sind perfekt für jeden Adrenalinjunkie, der auf der Suche nach einem Kick ist.

    Was macht dieses Ereignis so seltsam? Nun, das Rennen, das vom österreichischen Energy-Drink-Hersteller Red Bull organisiert wird, zwingt die Piloten, rund 120 Kilometer steile Bergstrassen mit Rollern zu erklimmen, die nicht mehr als 50 ccm Leistung haben dürfen.

    Das ist sicherlich nicht der Motorrad Gand Prix, und die Konkurrenten verhalten sich auch nicht so. Die Maschinen werden mit einer Vielzahl lustiger Aufbauten modifiziert, während die Fahrer sich mit Kostümen verkleiden. Dabei ist von Ballerina Tutus über Superheldenanzüge bis hin zu Kampfpiloten-Overalls alles vertreten.

    Den meisten Teilnehmern geht es auch nicht wirklich um das Rennen, sondern darum, bei dem Versuch ins Ziel zu kommen möglichst viel Spass zu haben.

    Verrückt, verrückter, Rennsport!

    So wie die lokale Küche von Region zu Region variiert, kann das Gefallen an verrückten Rennsportarten in verschiedenen Ländern sehr unterschiedlich sein.

    Die richtige Mischung aus reichlich vorhandenen Maschinen, ehrgeizigen zukünftigen Rennfahrern und viel Platz führt manchmal zu den bizarrsten motorisierten Spektakeln.

    Herausforderungen können sich aus dem Rennen gegeneinander, gegen die Uhr oder sogar gegen die Natur ergeben.

    Der Kreativität der Erfinder sind keine Grenzen gesetzt und die Ergebnisse beweisen, dass der Mensch mit allem, was ihm zur Verfügung steht, rasen kann und wird.