Die Felge muss zum Auto passen – Grösser ist nicht immer besser

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Die Felgen und Reifen tragen eine enorme Last. Dabei muss die Felge zum Auto passen.

Denn: Die wichtigsten Stellen an Ihrem Auto sind diese vier kleinen Kontaktflächen, welche die Strasse berühren – genau, Ihre Reifen. Diese wenigen Quadratzentimeter Gummi bestimmen fast alles. Reifen übertragen die Kraft des Motors, lassen die Bremsen ihre Arbeit verrichten und bestimmen, wie erfolgreich ein Auto um die Kurve fährt – egal, ob es in beim Einparken ist oder eine Bergstrecke sportlich nimmt.

die felge muss zum auto passenLesen Sie weiter und lernen Sie, wie die richtige Felge das Auto verbessern kann.

Von den Rädern hängt alles ab

Dieser dünne und runde schwarze Streifen ist eine komplexe Zusammenstellung aus Kabeln und Gummis, die zu einem hoch entwickelten Profil geformt sind.

Die Reifen werden dann auf die Felgen montiert und natürlich mit Luft aufgeblasen, um ihnen Form und Definition zu geben.

Die Fahrzeughersteller arbeiten eng mit Reifen- und Felgenproduzenten zusammen, um eine optimale Kombination aus Grip, Fahrgefühl, Fahrqualität, Geräuschdämpfung und Reifenverschleiss zu erreichen.

Als bescheidene Schweizer verzichten wir auf die überdimensionalen Reifen, die eher das Markenzeichen in Nordamerika sind. Dort sehen Sie junge Hausfrauen in ihren SUVs auf jedem Wal-Mart-Parkplatz.

In den USA hat sich der Plus-Size-Markt in den letzten 10 Jahren verdoppelt. Die Upgrades von Felgen und Reifen wurden von Enthusiasten in den Mainstream migriert.

Leistungssteigerung mit den passenden Felgen

Das Ziel ist es, die Leistung zu steigern, richtig? Die richtigen Reifen und Felgen können dabei zweifellos helfen, wenn die Kombination stimmt.

Unsere Erfahrung hat gezeigt, dass Bescheidenheit der beste Weg ist, wenn es um grössere Felgen und Reifen geht. Grösser ist nicht immer besser.

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  • Es kommt vielmehr darauf an, die optimale Grösse für das Fahrzeug und die Motorleistung zu finden. Dieser enge Bereich sorgt für besseren Grip, ohne die ursprüngliche Technik Ihres Fahrzeugs zu beeinträchtigen.

    Lassen Sie uns also ein paar grundlegende Dinge erklären, bevor Sie auf neue Felgen und Reifen wechseln.

    Von Rädern und Männern

    Die ersten Räder waren aus Holz, abgesehen von Fred Feuersteins granitfarbenem Cabriolet. Die ersten Autos fuhren lange Zeit mit Kutschenrädern aus Holz.

    Später wurden die Räder auf Stahl umgerüstet, entweder in Nabenspeichen- und Felgenbauweise oder als gestanzte, geschweisste Felgen.

    Leichte Stahlfelgen mit Speichen hielten sich bis in die 50er Jahre, vor allem bei kleinen Sportwagen.die felge muss zum auto passen

    Später führten die Entwicklungen im Motorsport dazu, Magnesium zu erforschen. Das Metall ist so stark wie Aluminium, aber noch leichter.

    Leider korrodiert Magnesium innerhalb weniger Stunden, wenn es nicht lackiert oder regelmässig poliert wird. Schlimmer noch ist die Tatsache, dass Magnesium bei einem Unfall Feuer fangen kann. Brennendes Magnesium kann nicht mit Wasser gelöscht werden, Wasser lässt Magnesium noch intensiver brennen.

    Magnesiumfelgen wurden vor allem in Rennwagen eingesetzt. Was manche Old-Schooler heute als „mag“-Räder bezeichnen, ist eigentlich eine Aluminiumlegierung.

    Moderne Leichtmetallräder werden fast immer lackiert. Dann gibt es einige Leute in Kalifornien, die ihre Felgen gerne verchromen. Die Verkäufe von Sonnenbrillen in ihrer Nachbarschaft steigen daraufhin.

    Wie gross sollen die Felgen sein?

    Es gibt zwei Möglichkeiten, die Grösse der Aufstandsfläche des Reifens zu vergrössern. Mann kann die Reifen länger oder breiter machen.

    Ein längerer Reifen würde den Gesamtdurchmesser des Reifens erhöhen, was bei einem Lkw durchaus Sinn macht.

    Aber das Vergrössern des Reifendurchmessers auf den meisten Pkws führt zu Problemen. Erstens, da der grosse Reifen die Karosserie berühren wird.

    Zweitens, weil die effektive Umsetzung im Getriebe steigt, verlangsamt der Motor bei jeder beliebigen Geschwindigkeit. Dem Auto geht die Beschleunigungsleistung verloren.

    Drittens, wegen des erhöhten Drehimpulses. Der Schwerpunkt verlagert sich in die Nähe der Felge. Hierdurch wird das ABS beeinträchtigt.

    Problemlos ist in der Regel die Zunahme der Felgenbreite um ein Zoll. Wer zum Beispiel 7 Zoll breite Felgen montiert hat, kann auf eine 8 Zoll breite Felge wechseln.

    Dadurch können breitere Reifen montiert werden. Deren Durchmesser ist normalerweise ebenfalls ein Zoll höher, zum Beispiel 17 Zoll anstatt der ursprünglichen 16 Zoll.

    Neue Reifen mit einer breiteren Lauffläche und einem niedrigeren Profil sorgen für ein besseres Handling. Aufgrund des niedrigeren Profils ist der Gesamtdurchmesser ziemlich nahe am Original.

    Das nennt man Plus 1-Upgrade, weil das Rad 1 Zoll grösser ist. Ebenso können Sie mit einem Plus 2 (16 bis 18 Zoll Räder) oder Plus 3 (16 bis 19 Zoll) Upgrade bei den meisten Fahrzeugen noch tiefer im Profil fahren, ohne dass es zu Problemen kommt. Normalerweise.

    Elendes Übermass

    Wenn das Seitenverhältnis eines Reifens sinkt (niedrigeres Profil), ändert sich eine Reihe von Dingen.

    Die kürzeren Seitenwände stabilisieren das Profil, verbessern den Grip und verbessern das Fahrgefühl. Die Lenkung wird steifer und weniger nachgiebig. Das ist gut.

    Aber es ist nicht alles gut: Die Kontaktfläche des Reifens wird quadratischer als oval bei kleineren Rädern. Die grössere Breite des Reifens auf der Fahrbahn macht den Reifen anfälliger für Aquaplaning auf nasser Strasse.

    Selbst bei bescheidenen Geschwindigkeiten ist es möglich, dass der Gummi auf dem Wasser gleitet, anstatt durch das Wasser zu pflügen. Dies reduziert den Grip auf fast Null, was ein sehr schlechtes Gefühl ist. Gleichzeitig leidet die Fahrqualität.

    Ein grosser Nachteildie felge muss zum auto passen bei kürzeren Seitenwänden ist eine Zunahme der Radschäden. Die kurzen Seitenwände bringen die Felge viel näher an die Schlaglöcher und Bordsteine heran.

    Mehr Kontaktfläche auf der Strasse entsteht nur, wenn das Rad senkrecht zum Boden steht. Zugleich wird die Federung härter. Eine höhere, nachgiebigere Seitenwand des Reifens hat es leichter, die Aufstandsfläche auf dem Boden zu halten.

    Mit einem breiteren Flicken und mehr Grip rollt das Auto leichter, hebt aber dadurch den inneren Teil der Lauffläche vom Belag ab und reduziert plötzlich den Grip. Ohne eine Neuabstimmung der Federung kann das Handling also tatsächlich leiden.

    Probleme mit der Lenkgeometrie

    Viele Autos verwenden eine Zentriernabe. Dieser erhöhte Mittelteil der Nabe passt im Werkszustand exakt auf die Aussparung im Rad.

    Einige Felgen passen möglicherweise nicht richtig auf diese Nabe und erfordern die Verwendung eines Abstandshalters. Die neue Felge muss den korrekten Versatz haben, um die Federung und die Bremsen freizugeben.

    Wenn die Felge zu breit ist, kann es sein, dass der Abstand zum Kugelgelenk oder Lenker nicht ausreicht, um die zusätzliche Reifenbreite in den Radkasten zu bringen.

    Das Hinzufügen von Zentimetern an der Aussenseite stört die Lenkgeometrie und überfordert die Radlager. Und es lässt die Reifenflanke am Kotflügel reiben.

    Autos können viele tolle Geräusche von sich geben, wie zum Beispiel ein röhrender Auspuff. Aber Reifenabrieb gehört nicht dazu.

    Wählen Sie also einen integrierten Ansatz für Upgrades der Räder – und messen Sie alles zweimal.

    Verbesserte Optik bedeutet nicht verbesserte Fahrleistung

    die felge muss zum auto passenEin riesiger SUV mit verchromten 22 Zoll Rädern und 25er-Reifen mag auf den ersten Eindruck toll aussehen. Ganz sicher fährt sich dieser Truck jedoch nicht gut. Die Super-Niedrigprofil-Reifen lassen ihn wie einen Truck fahren.

    Die Felgen überstehen die meisten von Schlaglöchern durchzogenen Strassen nicht lange und das Auto ist bei Regen nahezu unfahrbar.

    Stellen Sie sich vor, die Werksräder eines Honda Civic durch viel grössere zu ersetzen. Sie müssten hierfür eine Menge Geld und Mühe aufwenden, um das Chassis neu abzustimmen, um die Vorteile des zusätzlichen Gummis überhaupt nutzen zu können.

    Das zusätzliche ungefederte Gewicht würde die Werksfedern und Stossdämpfer überlasten. Darüber hinaus würde die zusätzliche Masse, die sich in Felge und Reifen konzentriert, eine unverhältnismässig hohe Beschleunigungsleistung erfordern.

    Im Grunde genommen wäre der Civic damit langsamer auf der Autobahn und langsamer in Kurven. Ein tolles „Upgrade“, oder?

    Unser Tipp:

    Kaufen Sie eine bewährte Rad-Reifen-Kombination, die speziell für Ihr Fahrzeug entwickelt wurde. Der Handel bietet eine Vielzahl von Optionen für jeden Fahrzeugtyp.

    Lassen Sie sich vor dem Kauf von Spezialisten beraten.  Unsere Berater erreichen Sie unter der 848 88 55 88. Lesen Sie hier, was wir Ihnen für einen Service bieten und wie wir Ihnen helfen können. Bei der Wahl Ihrer Reifen, Felgen und Kompletträder unterstützen wir Sie gerne.

    Vermeiden Sie das vermeintlich günstige „Upgrade“ für Ihr Fahrzeug.Es schadet eher als dass es nützt.

    Wichtig ist zudem auch das Felgenzertifikat für die Schweiz.


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